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Drahtlos Energie tanken

08.06.2007 | 15:59 Uhr |

Einem amerikanischen Forscher-Team gelang es jetzt, eine Glühbirne ohne direkte Stromverbindung zum Leuchten zu bringen.

Ein Forscher-Team um Prof. Marin Soljacic an der Technischen Hochschule Massachusetts ( MIT ) arbeitet an einer drahtlosen Stromübertragung, um beispielsweise Notebooks aufzuladen und letztendlich ganze Häuser mit einer drahtlosen Stromversorgung abzudecken. Nun berichten das Team im Magazin „Science Express“ über die „WiTricity“ genannte Technik. Energie wird hierbei über eine magnetisch gekoppelte Resonanz übertragen, ohne Objekte mit einer anderen Resonanzfrequenz zu beeinflussen.

Dazu erzeugt ein Transmitter ein elektromagnetisches Feld. Geräte, die aufgeladen werden sollen, müssen entsprecehnd konzipiert sein und mitschwingen. Je nach Größe der Objekte, kann so Energie ohne Strahlung über eine bestimmte Distanz übertragen werden. Den Forschern gelang es jetzt, eine 60-Watt-Glühbirne aus einer Entfernung von mehr als 2 Metern zur Stromquelle und ohne Kabelverbindung zum Leuchten zu bringen. Gäbe es in jedem Raum einen entsprechenden Sendern, könne man so ganze Häuser versorgen.

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