Download-Limit

iPad-3-Retina-Display bringt Entwickler in Schwierigkeiten

Freitag, 02.03.2012 | 18:05 von Michael Söldner
© apple.com
Das deutlich höher aufgelöste Display des iPad 3 könnte Entwickler vor Probleme stellen und letztlich sogar für unschärfere Apps sorgen.
In der nächsten Woche möchte Apple sein iPad 3 endlich offiziell ankündigen . Die Zeichen für die Verwendung eines Retina-Displays mit 2.048 x 1.536 Bildpunkten stehen gut, doch die im Vergleich zum aktuellen iPad 2  vierfache Anzahl an Pixeln könnte für viele Entwickler zum Problem werden.

Apple hat für Downloads über 3G-Verbindungen ein Limit von 20 MB festgelegt. Diese Grenze könnte für an das neue Display angepasste Apps zu gering ausfallen. Denn ohne den Einbau spezieller Grafiken für die doppelte Auflösung des iPad-3-Displays würden viele Anwendungen wie Tweetbot und Co. auf dem neuen Tablet deutlich verwaschener aussehen als auf dem iPad 2.

Die Größe einer App würde durch die Verwendung höher aufgelöster Grafiken oft doppelt so hoch ausfallen als bei aktuellen Anwendungen. Kratzt das Programm schon in der aktuellen Fassung an der 20-MB-Grenze, so müssten die Entwickler auf eine Anpassung für das Retina-Display  verzichten.



App-Macher, die primär auf die Standard-Grafiken von Apple zurückgreifen, sind von diesem Problem natürlich nicht betroffen. Mit einer Erhöhung des Limits für 3G-Downloads könnten diese Schwierigkeiten zudem schnell behoben werden.

Apple iPad im Crashtest
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Freitag, 02.03.2012 | 18:05 von Michael Söldner
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