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Dot-Coms-Krise verschärft

28.11.2000 | 11:35 Uhr |

Die Kündigungswelle bei amerikanischen Internet-Firmen hält ungebrochen an. Einer neuen Studie zufolge haben in den letzten vier Wochen knapp 8800 Dot-Com-Angestellte ihren Job verloren. Damit wurden 55 Prozent mehr Stellen gestrichen als im Vormonat und ein neuer Jahresrekord erreicht.

Die Kündigungswelle bei amerikanischen Internet-Firmen hält ungebrochen an. Einer neuen Studie von Challenger, Gray & Christmas zufolge haben in den letzten vier Wochen knapp 8.800 Dot-Com-Angestellte (siehe Glossar) ihren Job verloren. Damit wurden 55 Prozent mehr Stellen gestrichen als im Vormonat und ein neuer Jahresrekord erreicht.

Schon im Oktober war nach einer Untersuchung der US-Unternehmensberatung mit 5.677 Entlassungen ein Höchststand erreicht worden. Seit Dezember letzten Jahres sind der anhaltenden Dot-Com-Krise insgesamt rund 31.000 Jobs zum Opfer gefallen. Der November schlägt dabei mit 28 Prozent zu Buche. In den Monaten von Dezember bis Ende Juni haben amerikanische Web-Companys insgesamt nur 5.400 Stellen gestrichen.

Am stärksten betroffen von den Massen-Entlassungen waren bislang Web-Consulter, Finanz-Sites und Internet-Informations-Services. Der Studie zufolge entfallen 40 Prozent der Kündigungen auf diesen Bereich. Daneben hatten vor allem E-Commerce-Sites Schwierigkeiten: Mehr als 7.800 Entlassungen fallen den Web-Händlern zu. (PC-WELT, 28.11.2000, jas)

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