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Doom 3: Noch grausamer

14.06.2000 | 12:06 Uhr |

Nachdem die PC-Spieleschmiede id überraschend eine Neuauflage des ultrabrutalen 3D-Games Doom ankündigte, werden bereits Bedenken laut: Computerspiele-Experten, Jugendschützer und Eltern befürchten, dass sich mit Doom II ein noch grausamerer Spiele-Standard etablieren könnte.

Nachdem gestern die PC-Spieleschmiede id überraschend eine Neuauflage des ultrabrutalen 3D-Games Doom ankündigte, werden in den USA bereits Bedenken laut: Computerspiele-Experten, Jugendschützer und Eltern befürchten, dass sich mit Doom 3 ein noch grausamerer Spiele-Standard etablieren könnte.

Geht man vom Ballerspiel "Soldier of Fortune" von Raven aus, sind dem US-Techzine Wired News zufolge Befürchtungen durchaus gerechtfertigt. Die erste Doom-Version von 1993 hatte einen blutigen Gewalttrend bei PC-Spielen ausgelöst: Beim Original können Spieler unter anderem möglichst viele Feinde mit einer Kettensäge töten.

Die erst kürzlich veröffentlichte US-Version von "Soldier of Fortune" markiert derzeit einen neuen traurigen Brutalitäts-Standard. Wie Wired News weiter berichtet, verweigerten Vertreter des Spieleentwicklers bislang jeden Kommentar zum Gewaltpotenzial von Doom 3. (PC-WELT, 09.06.2000, jas)

" Gott spielen und brutal ballern (PC-WELT Online, 16.5.2000)

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