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Doch keine Hinrichtung im Internet

20.04.2001 | 15:02 Uhr |

Ein US-Gericht hat einem amerikanischen Internet-Unternehmen untersagt, die am 16. Mai geplante Hinrichtung des Oklahoma-City-Attentäters Timothy McVeigh im Web zu übertragen. Angehörige können die Exekution im Fernsehen verfolgen.

Ein US-Gericht hat einem amerikanischen Internet-Unternehmen untersagt, die am 16. Mai geplante Hinrichtung des Oklahoma-City-Attentäters Timothy McVeigh im Web zu übertragen.

Nach US-Medienberichten entschied ein Bundesrichter in Terre Haute (US-Staat Indiana), dass es sich um eine sensationsheischende Berichterstattung handle, die die Sicherheit und Ordnung des US-Justizwesens bedrohen könnte.

Die Internet-Firma Entertainment Network (Tampa/Florida) hatte mit einer Klage eine Online-Übertragung durchsetzen wollen. Auch in Deutschland waren Internet-Portale an einer Übernahme der Live-Ausstrahlung interessiert.

Bei dem Anschlag auf ein Bundesgebäude im April 1995 in Oklahoma City waren 168 Menschen ums Leben gekommen. McVeigh, der in Terre Haute inhaftiert ist, soll dort am 16. Mai mit einer Giftspritze hingerichtet werden. Angehörige der Opfer können die Exekution über einen geschlossenen TV-Kanal von Oklahoma City aus verfolgen. (PC-WELT, 20.04.2001, dpa/ mp)

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