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Disketten mit 32 MB

26.10.2000 | 15:34 Uhr |

Matsushita-Kotobuki will bei der Entwicklung eines neuen SuperDisk-Laufwerks zufällig über eine Technik gestolpert sein, mit der sich 32 Megabyte auf herkömmliche Disketten speichern lassen sollen.

Matsushita-Kotobuki will bei der Entwicklung eines neuen SuperDisk-Laufwerks zufällig über eine Technik gestolpert sein, mit der sich 32 Megabyte auf herkömmliche Disketten speichern lassen sollen.

Disketten verlieren nach und nach an Bedeutung. Das einst beliebteste Medium für den Tausch von Programmen und Daten hat in der Zeit von Festplatten im Gigabyte-Bereich keine Chance mehr. Auch Programme werden heute kaum noch auf Diskette ausgeliefert. Winword 6.0 hat bei Erscheinen lediglich 11 Disketten benötigt - heute sind über 100 Megabyte Installationsdateien für Word 2000 nötig.

Mit der Entdeckung von Matsushita-Kotobuki - dem Mutterkonzern von Panasonic - könnte sich das Schattendasein der Disketten jedoch eventuell ändern. Bei der Entwicklung eines neuen SuperDisk-Laufwerks mit einer Kapazität von 240 Megabyte wollen die Forscher ein Möglichkeit gefunden haben eine herkömmliche 3,5-Zoll-Diskette mit bis zu 32 Megabyte Daten zu füllen.

Im Gegensatz zu Wechselmedien wie Zip wäre somit ein sensationeller Preis für die Wechselmedien möglich. Jedoch verblassen schon jetzt Zip-Laufwerke mehr und mehr. CD-Brenner sind auf dem Vormarsch und sind vor allem in der Haltbarkeit der Medien und dem Medienpreis unschlagbar.

Wie die 32 Megabyte auf einer flexiblen Magnetscheibe gespeichert werden, dazu konnte Panasonic Deutschland auf Anfrage von PC-WELT ebenso wenig Auskunft geben wie zu dem gesamten SuperDisk-Projekt. (PC-WELT, 26.10.2000, sw)

Internes Notebook-Zip-Laufwerk (PC-WELT Online, 20.07.2000)

Iomega ZipCD 8x4x32 (PC-WELT Online, 11.06.2000)

ZipCD von Iomega (PC-WELT Online, 17.08.1999)

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