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Discounter-PCs: Dell attackiert Lidl

27.02.2006 | 12:44 Uhr |

Im Internet bestellen statt Schlange stehen. Nicht nur Discounter Lidl bietet diese Woche einen 999-Euro-PC. Auch bei Versender Dell gibt es ein Schnäppchen. Wir haben verglichen.

Was die Discounter können, können wir auch, sagt sich offenbar Versandhändler Dell . Und präsentiert, passend zum Lidl-PC dieser Woche ( schon getestet bei pcwelt.de ), ein interessantes Angebot . Eigentlich kostet der Dell Dimension 9150 1249 Euro, doch mit Hilfe einiger Rabattierungen lassen sich immerhin 250 Euro sparen - allerdings nur bis zum 28. Februar.

Dabei ist das Gerät üppig ausgestattet. Ein Intel Pentium D Prozessor mit 2,80 GHz, 2x2 MB L2-Cache und 800 MHz Frontside-Bus verrichtet seine Dienste. Als Grafikkarte kommt eine Nvidia Geforce T 6800 mit PCI-Express und 256 MB Speicher zum Einsatz. Als Laufwerke gibt’s einen 16x-DVD-Brenner für Plus- und Minus-Formate, ein 16x-DVD-Laufwerk und einen 13-in-1-Kartenleser.

Teil des Angebots ist eine kostenlose Speicherplatzverdopplung, so dass immerhin 2048 MB RAM verbaut werden – beim Lidl-Rechner sind’s nur 1024 MB. Auch bei den Festplatten wird geklotzt: Zwei Platten mit je 250 GB Speicher, der Lidl-PC hat dagegen „nur“ eine mit 300 GB. Als Betriebssystem ist bei beiden Angeboten Windows XP in der Media-Center-Edition 2005 dabei, außerdem gibt’s bei Dell 15 Monate lang das Mcafee-Security-Center kostenlos. Beim Lidl-PC gibt’s dagegen nur 3 Monate Virenschutz gratis.

Fazit: Wer nicht in Nord- oder Ostdeutschland wohnt, hat ohnehin keine Wahl, da der Lidl-PC am 2. März nur dort erhältlich ist. Doch auch Anwender aus Süddeutschland sollten vorher das Dell-Angebot unter die Lupe nehmen. Der üppige Festplattenplatz und der große Speicher sprechen für das Versenderangebot – die bei Dell üblichen 75 Euro Versandkosten verteuern das Schnäppchen allerdings wieder.

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