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Dinovo Edge: Design-Tastatur von Logitech

04.10.2006 | 12:19 Uhr |

In einem außergewöhnlichen Design präsentiert sich die Tastatur Dinovo Edge von Logitech. Das Arbeitsgerät ist äußerst flach, bietet eine Hintergrundbeleuchtung sowie ein Touchpad als Maus-Ersatz.

An Freunde des puristischen, kühlen Designs richtet sich die Dinovo Edge von Logitech . Die Tastatur ist gerade mal 19 Millimeter hoch und besteht aus halb lichtdurchlässigem, schwarzem Plexiglas, der Rahmen aus gebürstetem Aluminium. Ins Auge sticht die Hintergrundbeleuchtung (Orange), die nicht dauerhaft eingeschaltet ist und Symbole wie etwa die Zweitbelegung der F-Tasten nur so lange anzeigt, wie die Funktionstaste gedrückt wird.

Des Weiteren verfügt die Dinovo Edge über eine berührungssensitive "Touchdisc", über die der Anwender scrollen und navigieren kann. Darüber befindet sich ein ebenfalls berührungssensitiver Regler, über den die Lautstärke eingestellt werden kann. Drei Zoom-Tasten sollen bei der Bearbeitung digitaler Bilder helfen und eine "Zeigertaste" soll beidhändige Navigation ermöglichen.

Bei der Tastatur kommt das so genannte "Perfectstroke"-Tastendesign zum Einsatz, durch das sich jeder Tastendruck leicht und präzise ausführen lassen soll. Wir hatten bereits Gelegenheit, uns die Tastatur zumindest etwas näher anzusehen. Dabei erschien uns der Druckpunkt ein wenig gewöhnungsbedürftig und ähnelte stark Notebook-Tastaturen.

Die Dinovo Edge wird per Bluetooth an den PC angeschlossen, für Rechner ohne integrierte Bluetooth-Unterstützung wird ein USB-Adapter mitgeliefert. Der Akku der Tastatur soll innerhalb von zwei Stunden aufgeladen sein, eine Ladung reicht dabei laut Logitech für bis zu zwei Monate.

Sie sollten allerdings sicherstellen, dass die Tastatur immer aufgeladen ist, wenn Sie arbeiten wollen, denn um das Gerät zu laden, muss es senkrecht in die Ladestation gesteckt werden. Während dieser Zeit kann damit also nicht gearbeitet werden. Darüber hinaus fehlt der bei herkömmlichen Tastaturen lieb gewonnene Ziffernblock komplett. Wer diesen nie nutzt, wird ihn auch nicht vermissen, aber Anwender, die häufig mit Tabellenkalkulationen arbeiten, dürfte der Verlust schon treffen.

Die Tastatur soll ab November im Handel erhältlich sein. Kostenpunkt: 199 Euro.

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