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Digitalkamera-Absatz zieht Papierbilderflut nach sich

28.01.2004 | 09:20 Uhr |

Das Fotografieren mit der Digitalkamera ist in. Und dabei werden so viele Fotos gemacht wie noch nie. Experten haben festgestellt, dass Besitzer von Digitalkameras weit aus mehr Schnappschüsse schießen, wie Eigentümer eines analogen Apparates. Doch wer glaubt, dass die elektronischen Bilder auf den Speicherkarten bleiben oder lediglich auf CDs gebrannt werden, irrt.

Das Fotografieren mit der Digitalkamera ist in. Und dabei werden so viele Fotos gemacht wie noch nie. Experten haben festgestellt, dass Besitzer von Digitalkameras weit aus mehr Schnappschüsse schießen, wie Eigentümer eines analogen Apparates. Doch wer glaubt, dass die elektronischen Bilder auf den Speicherkarten bleiben oder lediglich auf CDs gebrannt werden, irrt.

So hat die Fuji Photo Film-Tochter Eurocolor Photofinishing GmbH & Co. KG , eines der großen Belichtungslabors, das Fotos für Händler entwickelt und zu Papier bringt, festgestellt, dass sich das Gesamtvolumen eingereichter Digitalfotos 2003 auf 100 Millionen Stück aufsummiert hat. Das entspricht einer Vervierfachung binnen Jahrsfrist, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerpartner .

Verbraucher haben neben dem Ausdruck am heimischen Drucker derzeit drei verschiedene Möglichkeiten, Papierfotos von ihren digitalen Aufnahmen zu bestellen: Über einen Terminal (Order-it), die Abgabe der Speicherkarte beim Händler oder über das Internet. Nach Angaben von Eurocolor nutzen etwa 50 Prozent der Konsumenten den Weg über ein Bestellterminal.

Diese machen sich immer mehr an den Verkaufstheken digitaler Kameras breit. "Das digitale Bild als Massengeschäft hat nur dann eine Wachstumschance, wenn die Verbraucher ein dichtes Netz an Terminals vorfinden. In diesem und im nächsten Jahr werden wir den Kunden im wahrsten Sinne des Wortes entgegenkommen", schildert Eurocolor-Chef Bernd Kraus klar die Strategie des Dienstleisters.

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