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Digitale Signatur im Aufwind

26.07.2000 | 18:07 Uhr |

Die digitale Unterschrift ist nun auch in Großbritannien rechtsverbindlich. Damit wird sie dort von nun an auch als Beweis vor Gericht anerkannt und elektronisch signierte Verträge sind ebenso rechtswirksam wie solche mit handschriftlichem Namenszug.

Die digitale Unterschrift (siehe Glossar) ist nun auch in Großbritannien rechtsverbindlich. Damit wird sie dort von nun an auch als Beweis vor Gericht anerkannt und elektronisch signierte Verträge sind ebenso rechtswirksam wie solche mit handschriftlichem Namenszug.

Mit der zunehmenden Abwicklung von Geschäften über das Internet sichern immer mehr Länder per Gesetz die Rechtswirksamkeit der digitale Unterschrift zu. "Elektronische Unterschriften sind von grundlegender Bedeutung, wenn Verträge über das Internet abgeschlossen werden", betonte auch die britische Industrie- und Handelskammer.

Bereits vor einem Monat war in den USA eine Gesetzesvorlage zur digitalen Unterschrift gebilligt worden. Damit kann in den Vereinigten Staaten künftig praktisch jede Art von Geschäft über das Internet abgewickelt werden - und das vor allem rechtsverbindlich. Eine Ausnahme bilden hier nur "sensible Dokumente" wie Erbschaftsunterlagen, bei denen die digitale Signatur zunächst nicht gelten soll.

Da jetzt sowohl in Großbritannien als auch den USA elektronische Unterschriften rechtsverbindlich sind und auch digitale Unterschriften von Übersee anerkannt werden, könnte dies den Weg für ausgedehnten E-Commerce zwischen den beiden Ländern ebnen. (PC-WELT, 26.07.2000, lmd)

Neue Anwendungen der Kryptografie

Behördengänge online (PC-WELT Online, 04.07.2000)

Digitale Unterschrift gebilligt (PC-WELT Online, 16.06.2000)

Digitale Unterschrift in Sicht (PC-WELT Online, 29.05.2000)

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