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Digitale Signatur der handschriftlichen gleichgestellt

02.08.2001 | 10:56 Uhr |

Seit dem ersten August ist die digitale Unterschrift der handschriftlichen gleichgestellt. Allerdings nennt das BGB auch Fälle, in denen nach wie vor eine elektronische Signatur nicht möglich ist.

Seit dem ersten August ist die digitale Unterschrift der handschriftlichen gleichgestellt. Details stehen im Bundesgesetzblatt "Das Gesetz zur Anpassung der Formvorschriften des Privatrechts und anderer Vorschriften an den modernen Rechtsgeschäftsverkehr".

Paragraph 126, Absatz 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches legt jetzt fest: "Die schriftliche Form kann durch die elektronische ersetzt werden, wenn sich nicht aus dem Gesetz ein anderes ergibt".

Das BGB nennt auch die Fälle, in denen die elektronische Unterschrift nicht rechtens ist: Bei Zeugnissen, Leibrentenversprechen, Bürgschafterklärungen, Versprechen und Anerkennungserklärungen.

Am 22. Mai trat bereits das neue Signaturengesetz mit den Anforderungen an eine elektronische Signatur in Kraft.

Ob die Gleichstellung den baldigen Durchbruch für die elektronische Unterschrift bedeutet, darf bezweifelt werden. Experten haben die Sicherheit der digitalen Signatur mehrfach in Zweifel gezogen (wir berichteten).

Digitale Unterschrift muss sicherer werden (PC-WELT Online, 10.07.2001)

Elektronische Signatur seit heute möglich (PC-WELT Online, 22.05.2001)

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