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Digitale Signatur anerkannt

02.10.2000 | 16:56 Uhr |

Das Gesetz zur Reglung digitaler Unterschriften ist in den USA in Kraft getreten. Elektronische Signaturen sind danach handschriftlichen gleichgestellt. Hierzulande wird über die Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie noch diskutiert. Der Bundesrat nahm zum aktuellen Gesetzesentwurf der Bundesregierung kritisch Stellung.

Das Gesetz zur Reglung digitaler Unterschriften ist in den USA in Kraft getreten. Elektronische Signaturen sind nach dem "Electronic Signatures in Global and National Commerce Act" Unterschriften von Hand in den meisten Belangen gleichgestellt. Lediglich "sensible" Dokumente wie etwa Erbschaftsunterlagen sind von dieser Reglung ausgenommen. Hier ist immer noch die Unterschrift per Hand erforderlich.

Hierzulande wird über die Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie noch diskutiert. Der Bundesrat nahm zum aktuellen Gesetzesentwurf der Bundesregierung kritisch Stellung. Er forderte die Aufnahme weiterer Definitionen in den Gesetzesvorschlag. Auch die Haftungsreglungen der Anbieter der Zertifizierungen müssten noch klar gestellt werden. Ferner soll der Gesetzgeber sicher stellen, dass die dazugehörige Verordnung zur Ausgestaltung der Deckungsvorsorge gleichzeitig mit der Reform des Signaturgesetzes in Kraft tritt. (PC-WELT, 02.10.2000, meh)

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