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Digitale Fotos auf dem Vormarsch - aber oft ohne Backups

04.08.2006 | 09:42 Uhr |

Im Zeitalter der digitalen Fotografie schlummern Unmengen von Fotos auf Festplatten und mobilen Speichermedien. Oft mit unersetzlichen Schnappschüssen. Doch viele Fotografen legen von ihren digitalen Bilderschätzen keine Backups an, wie eine britische Studie ergab.

Ein im Auftrag von Symantec in Großbritannien durchgeführte Studie ergab: Ein Drittel aller Benutzer von Digitalkameras machen keine Sicherheitskopien ihrer Aufnahmen. Das berichtet die BBC .

Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 2227 Konsumenten befragt. 89 Prozent gaben an, eine Digitalkamera oder zumindest ein Mobiltelefon mit eingebauter Kamera zu besitzen. Knapp die Hälfte der Befragten erklärte, mehr als zehn digitale Fotos pro Monat zu schießen. Und eben rund ein Drittel der Digitalkamerabesitzer vernachlässigt Backups.

Außerdem brachte die Studie ans Licht, dass sich der Umgang mit Fotos ändert. Das gute alte Foto-Album befindet sich auf dem Rückzug: Zirka 70 Prozent der Kamera-Besitzer machen nur noch von weniger als einem Viertel ihrer digitalen Schnappschüsse auch Abzüge auf Papier. Die übrigen 30 Prozent gaben an, Fotos überhaupt nicht mehr zu Papier zu bringen – ihnen reicht die digitale Form.

Das Internet ersetzt dabei zunehmend das klassische Fotoalbum. 17 Prozent der Befragten laden demnach ihre Aufnahmen auf Online-Fotoalben wie Flickr hoch. Knapp 40 Prozent senden ihre Fotos via Mail an Bekannte und Verwandte.

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