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Diese 5 Konkurrenten muss die iWatch schlagen

09.09.2014 | 13:04 Uhr |

Bei dem Apple-Event heute Abend rechnen alle Beobachter fest damit, dass Apple endlich die lang erwartete iWatch vorstellt. Doch gegen welche auf der IFA erstmals gezeigten Smartwatch-Konkurrenten muss sich die iWatch eigentlich durchsetzen? Wir geben einen knappen Überblick.

Fünf neue Smartwatches stellten verschiedene Hersteller auf der IFA 2014 in Berlin vor. Sie stellen die Hürde dar, die die iWatch (oder wie immer Apple seine Smartwatch auch nennen mag) heute Abend nehmen muss.
 
Ab 19 Uhr: Live-Ticker vom Apple-Event zum iPhone 6
 
Die fünf neuen Kontrahenten für die iWatch kommen von Samsung, LG, Sony, Asus und Motorola: Samsung Gear S, LG G Watch R, Sony SmartWatch 3, Asus ZenWatch und Motorola Moto 360.

Video: Motorola Moto 360 im Hands-on

Vier der fünf Smartphones laufen mit Google Android Wear, einer speziell für Smartwatches angepassten Android-Version. Sie liefern Informationen zu Mails, den Wetterbericht, Kalendereinträge und beispielsweise auch Flugdaten, können Karten anzeigen, einen Taschenrechner zur Verfügung stellen, Abwechslung durch Spiele bieten und natürlich auch Ihre Fitness beziehungsweise Gesundheit überwachen – dank Pulsmesser.

Samsung Gear S
Vergrößern Samsung Gear S
© Samsung

Die Samsung Gear S macht beim Betriebssystem aber eine Ausnahme und läuft statt mit Android Wear mit Samsungs eigenem mobilen OS Tizen. Zudem ist mit der Gear S 3G-Empfang möglich. Mit der Gear S kann man also auch ohne Smartphone telefonieren und kurze Nachrichten verschicken.

Video: Samsung Galaxy Gear im Hands-on

Apple-Kenner gehen davon aus, dass Apple bei seiner Smartwatch eher einige Funktionen weglassen wird, um dafür die wenigen vorhandenen Funktionen so perfekt und intuitiv wie nur möglich zu gestalten. Nach dem Motto: Nur wenig, das aber perfekt.
Allerdings könnte die iWatch eine spannende neue Funktion mit Potenzial zum Killer-Feature besitzen: Eine Bezahlfunktion.

LG G Watch R
Vergrößern LG G Watch R
© LG

Angeblich habe Apple mit Visa, MasterCard und American Express ein Abkommen geschlossen und würde zudem NFC in seine iWatch integrieren. Damit könnte das Bezahlen mit der Armbanduhr Realität werden. Mit dieser Funktion würde die Apple-Smartwatch alle bisher vorhandenen Android- und Tizen-Konkurrenten übertreffen.

iWatch - vermeintliche Gehäuse-Fotos und technische Spezifikationen

Video: LG G Watch R im Hands-on

 
Bildschirm

Die fünf Smartwatch-Neuheiten von der IFA lösen so ungefähr alle mit 200x300 Pixel pro Zoll auf. Zum Vergleich: Moderne Top-Smartphones schaffen deutlich mehr. Bei der iWatch gehen Beobachter von zwei Größen aus: 1,3 und 2,5 Zoll. Wobei die Bedienung auch über Siri möglich sein soll, dem Apple-Sprachassistenten.

Akku

Die meisten der Neuvorstellungen dürften in der Realität nach einem Tag aufgeladen werden müssen. Wirklich bequem geht das nur, wenn man die Smartwatches kabellos per Induktion aufladen kann. Das ist beispielsweise bei der Motorola-Smartwatch möglich. Nicht jedoch bei den Konkurrenten. Für Apple könnte man vermuten, dass sich die iWatch ebenfalls kabellos aufladen lässt.

Asus ZenWatch
Vergrößern Asus ZenWatch
© Asus

Aussehen

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Doch besonders vom Hocker scheinen die neuen Smartwatches bisher niemanden gerissen zu haben, viele Messe-Besucher empfanden sie als eher ungelenk und wenig schmückend. In jedem Fall sind sie alle aber eher dick, alle messen um einen Zentimeter in der Dicke. Apple könnte hier gewaltig punkten, wenn die iWatch deutlich dünner wäre. Zudem könnte Apple der große Wurf gelingen, wenn die iWatch einfach anders als die anderen Smartwatches aussieht. Wo steht denn geschrieben, dass eine Smartwatch immer eine klassische Armbanduhr nachahmen muss?

Robustheit

Die Robustheit einer Uhr oder eines Gadgets generell gibt man über die IP-Klassen an. Grundlegender Schutz vor Staub und Wasser ist bei den bisherigen Smartwatches aber nicht selbstverständlich. Mit IP55 ist zum Beispiel die Asus Zenwatch nur so einigermaßen gegen Staub und Wasser geschützt, wohingegen die Sony Smartwatch 3 mit IP68 eingestuft wird. Damit kann man dann auch in den Pool springen.

Für die besagen Gerüchte, dass sie dem Wasserdruck bis zu einer Tiefe von 20 Metern widerstehen soll.

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