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Diese Kopien sind noch erlaubt

Das neue Urheberrechtsgesetz hat einiges verändert. In unserem Premium-Ratgeber sagen wir Ihnen, was Sie noch kopieren dürfen, ohne in Konflikt mit dem Gesetz zu kommen.

Von Rechtsanwalt Johannes Richard

Seit 13. September 2003 gibt es ein neues Urheberrechtsgesetz. Aus rechtlicher Sicht ist die große Freiheit des Kopierens nun vorbei. Vorschriften legen genau fest, was noch kopiert werden darf, Verstöße stehen unter Strafe. Das Gesetz unterscheidet dabei zwischen Musik und Filmen sowie Computerprogrammen.

Bei Musik und Filmen ist eine so genannte Privatkopie zulässig. Der Begriff "zulässig" ist wichtig, da es – anders als viele Anwender annehmen – kein Recht auf Privatkopie gibt. Privatkopien gibt es übrigens nur in Zusammenhang mit Musik und Filmen. Bei Software gibt es diesen Begriff nicht.

Die Privatkopie ist an mehrere Voraussetzungen geknüpft. Der Gesetzestext spricht hierbei in § 53 Urhebergesetz von "Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch". Kopien sind daher grundsätzlich nur dann zulässig, wenn Sie als Eigentümer der CD diese entweder selbst nutzen – ein Beispiel ist die kopierte CD fürs Auto – oder aber andere Personen, die mit Ihnen, wie es im Rechtsdeutsch so schön heißt, "persönlich verbunden sind". Hierbei handelt es sich um Familienangehörige und Freunde.

Dürfen Sie jedoch beliebig viele Kopien weitergeben? Oder beispielsweise auch für Arbeitskollegen erstellen? Wie sieht es mit Tauschbörsen aus, oder Computerprogrammen? Und was sind die Folgen, wenn Sie erwischt werden? Fragen über Fragen. Die Antworten liefern wir Ihnen in unserem Premium-Ratgeber "Diese Kopien sind noch erlaubt" .

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