Dienste, Ports und Prozesse
Bei Windows 2000 und XP laufen eine Reihe von Diensten im Hintergrund. Ein Dienst ist im weitesten Sinne jedes Programm, das bestimmte Funktionen bereitstellt, auf die andere Anwendungen lokal oder über das Netz zugreifen. Sie werden automatisch beim Start von Windows mitgestartet. Viele davon benötigen Sie nicht, diese können aber von Malware und/oder Hackern für einen Zugriff auf Ihre System ausgenutzt werden. Schalten Sie nicht benötigte Dienste also besser ab.
Sie finden Sie Diensteverwaltung in der Systemsteuerung von Windows unter "Verwaltung, Dienste". Wenn Sie auf einen Dienst doppelklicken, können Sie unter "Starttyp" bestimmten, wie der Dienst gestartet werden soll.
Bevor Sie jetzt aber wild drauflos klicken und alle Dienste deaktivieren, sollten Sie sich bei jedem Dienst vorher über seinen Sinn informieren. Beispielsweise auf Webseiten wie dieser oder mit Hilfe von Google. Denn viele Dienste sind für einen reibungslosen Betrieb von Windows unverzichtbar.
Das Gleiche gilt für offene Ports. Über Ports kommuniziert Ihr Rechner mit dem Internet. Über offene Ports gelangen Hacker auf Ihren Rechner.
Sie können Ihren Rechner hier sofort darauf testen, welche Ports auf Ihrem PC offen sind. Falls Sie weder Zeit noch Lust haben, händisch alle laufenden Dienste und offenen Ports aufzuspüren, können Sie sich die Arbeit mit dieser Batch-Datei erleichtern. Damit können Sie unerwünschten Ports schließen und überflüssige Dienste abschalten.
Über Ports und Dienste können Sie sich hier grundlegend informieren:
Tipp: Wenn Sie wissen wollen, was auf Ihrem PC alles an Prozessen läuft, hilft Ihnen die neue Prozessdatenbank der PC-WELT weiter.
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