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Die günstigsten Saubermänner unter den Neuwagen

20.03.2013 | 14:22 Uhr |

Der ADAC hat sein neuestes Ranking zu Kosten und Umweltverhalten bei Autos veröffentlicht. Das Ranking liefert durchaus überraschende Ergebnisse. So soll der konventionelle Benziner Seat Leon 1.4 TSI den Toyota Prius Hybrid schlagen, wenn man Umweltfreundlichkeit und Gesamtkosten kombiniert.

Das A DAC Kosten- und Umweltranking soll Autofahrern und vor allem -Käufern zeigen, welche Fahrzeuge besonders günstig und zugleich besonders sauber/sparsam sind. Es stellt also eine Kombination aus Umweltverhalten und Kosten dar. Für seine Auswertung erfasst der Automobilclub sowohl klassisches Benziner und Diesel-PKWs als auch Hybrid-Fahrzeuge und mit Gas angetriebene Autos. Einschränkend muss aber darauf hingewiesen werden, dass das Kostenranking nicht die langfristig bei den verschiedenen Antriebskonzepten unterschiedlichen Unterhaltskosten infolge von Reparaturen berücksichtigen kann.
  Die Ergebnisse des A DAC Kosten- und Umweltranking im Detail:
 
Kleinstwagen: 2x Erdgas, 1x 3-Zylinder-Benziner
Bei den Kleinstwagen siegt der VW eco up! in der Erdgasversion. Er ist mit rund 16.000 Euro Grundpreis zwar der teuerste Pkw unter den ersten drei, punktet aber mit niedrigen Unterhaltskosten und soll im Umweltranking des ADAC EcoTest nicht zu schlagen sein. Zweiter ist der preisgünstige Peugeot 107 68 Active. Dabei handelt es sich um einen ganz simplen Benziner ohne besondere Spritspartechniken, der von einem generell recht sparsamen und zuverlässigen Dreizylindermotor der Toyota-Tochter Daihatsu angetrieben wird. Der Peugeot 107 ist baugleich mit dem Citroen C1 und dem Toyota Aygo.
 
Der Drittplazierte unter den Kleinstwagen ist der Fiat Panda Twinair Natural Power mit aufgeladenem Zweizylinder-Motor (Erdgas).
 
Kleinwagen: 1x Benzin-Hybrid, 1x LPG, 1x 3-Zylinder-Benziner
Die Kleinwagen-Liste wird von der Hybrid-Version des Toyota Yaris angeführt. Der günstigste Hybridwagen von Toyota verbindet laut ADAC einen vergleichsweise moderaten Preis mit einem sauberen und (zumindest für den Stadt- und Landstraßenverkehr) sparsamen Antrieb. Auf Platz zwei liegt der mit Flüssiggas betriebene Opel Corsa 1.2 LPG. Der Autogas-PKW ist sauber, sparsam und punktet bei den Gesamtkosten mit dem staatlich subventionierten, günstigen LPG-Kraftstoff. Der konventionell motorisierte Renault Clio setzt auf einen kleinen aufgeladenen Benzin-Dreizylinder mit Start-Stopp-Automatik und kommt damit auf Rang drei.
 
Untere Mittelklasse: 1x Benziner, 1x Benzin-Hybrid, 1x Diesel
Der konventionell angetriebene Leon 1.4 TSI von Seat schlägt die alternativen Antriebsmodelle. Sein moderater Preis von rund 20.000 Euro und eine ADAC EcoTest-Beurteilung mit vier von fünf Sternen überzeugen die Tester des ADAC. Dahinter folgt der Toyota Prius Hybrid mit seinen vorbildlichen Elektro-Benzinmotor, für den man aber viel Geld hinlegen muss. Der konventionelle VW Golf 1.6 TDI fährt mit soliden Ergebnissen beim EcoTest und bei den Gesamtkosten auf den dritten Platz.
 
Mittelklasse: 1x LPG, 2x Diesel
In der Mittelklasse liegt der Skoda Octavia Combi mit Autogasantrieb vorne, er ist dem ADAC zufolge preiswert und sauber. Der teurere BMW 320d EfficientDynamics Edition mit Dieselmotor landet auf Platz zwei, weil in der BluePerformance-Version die Abgase zusätzlich auf Euro-6-Norm gereinigt werden. Dritter ist der Mazda 6 Kombi mit dem neuen, besonders niedrig verdichteten Dieselmotor, so schafft auch er die Euro-6-Norm.
 
Obere Mittelklasse: 3x Diesel
In der oberen Mittelklasse führt der BMW 520d EfficientDynamics Edition (Diesel) die Liste an – trotz höherem Grundpreis von deutlich über 40.000 Euro. Seine Stärke sollen der niedrige Verbrauch und die sauberen Abgase sein; dank BluePerformance-Kat erfüllt er die Euro-6-Norm und erhält fünf Sterne im EcoTest. Auf Platz zwei überrascht der Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D. Er überzeugt im Umweltranking und beim Preis, wie der ADAC meint. An dritter Stelle liegt der Diesel-Hybrid Mercedes E 300 BlueTEC HYBRID. Er ist zwar recht teuer, aber im EcoTest sauber, wie der ADAC betont.

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