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Die schlimmste Malware und die nervigsten Hoaxes

01.02.2005 | 11:38 Uhr |

Das Sicherheits-Unternehmen Sophos hat seine Top 10 der am meisten verbreiteten Malware-Programme und der häufigsten Hoaxes veröffentlicht.

Auch im neuen Jahr machen sie wieder die Runde: Viren, Würmer und Trojaner. Sophos hat seine weltweite Top 10 für den Monat Januar zusammen gestellt. Außerdem präsentiert das Unternehmen eine Hitliste der zehn am meisten kursierenden Hoaxes.

Die Top 10 der Malware :

1. W32/Zafi-D 44,0%
2. W32/Netsky-P 19,4%
3. W32/Zafi-B 10,1%
4. W32/Sober-I 6,3%
5. W32/Netsky-D 3,2%
6. W32/Netsky-Z 3,1%
7. W32/Bagle-AA 2,1%
8. W32/Netsky-B 1,9%
9. W32/MyDoom-O 1,2%
10. W32/Netsky-C 1,1%

Andere 7,6%

Zafi-D hat zum zweiten Mal in Folge die Spitze der Top-Ten erobert. "Es ist sehr merkwürdig, dass ein Wurm, der sich unter dem Deckmantel von Weihnachtsgrüßen verbreitet, nach dem Jahreswechsel noch so viele Probleme verursacht", grübelt Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos. "Empfänger öffnen diese Mails wahrscheinlich in der Hoffnung, verspätete Weihnachtsgrüße von einem Freund oder
Kollegen zu erhalten."

Die Auswertungen zeigen, dass über 4,3 Prozent oder eine von 23 Mails, die im Januar zirkulierten, mit Viren verseucht war. Diese Zahl ist etwas geringer als letzten Monat: Im Dezember trug eine von 18 E-Mails schadhaften Code in sich.


Die Hoax Top Ten für Januar 2005:

1. Hotmail hoax 31,7%
2. A virtual card for you 9,7%
3. Bonsai kitten 9,0%
4. Meninas da Playboy 8,2%
5. Yahoo instant message 3,8%
6. Letter from tsunami victim 3,3%
7. Applebees Gift Certificate 2,5%
8. Budweiser frogs screensaver 2,1%
9. Unidentified tsunami boy 1,8%
10. Bill Gates fortune 1,6%

Andere: 26,3%

"Diesen Monat gibt es zwei Neueinstiege in die Hoax-Charts, die im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe in Südostasien stehen", erklärt Christoph Hardy. "Der Kettenbrief über einen nicht identifizierten Jungen als Katastrophenopfer belastete die Mail-Systeme, da viele wohl gesonnene Internetbenutzer das Bild des Jungen weiterleiteten. Der ‘Brief eines Tsunami-Opfers’ entpuppte sich als böswilliger Betrug, der den bekannten Nigerianischen Scam-Mails ähnelt. Diese Mails zielen nur darauf ab, Mail-Nutzern Geld aus der Tasche zu ziehen. Der beste Rat ist und bleibt, solche Mails einfach zu löschen."

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