Die neue CPU stecken Sie in der gleichen Position wie die alte in den Sockel ein. Achten Sie darauf, dass sich die dreieckige Markierung am CPU-Sockel mit der Markierung am Prozessor deckt. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, fällt die CPU regelrecht in den Sockel - es ist keine Kraft nötig. Falls doch, ist die Position nicht richtig - justieren Sie diese korrekt und probieren es erneut. Arretieren Sie dann die CPU, indem Sie den Hebel in die vorherige Position bringen.
Wärmeleitpaste - ein notwendiges Übel
Tragen Sie eine dünne Schicht Wärmeleitpaste auf die CPU auf. Ein Tropfen aus der Tube reicht. Verstreichen Sie die Paste dünn über die CPU-Oberfläche. Eine Scheckkarte ist hierbei das perfekte Hilfsmittel. Wichtig: Entfernen Sie sorgfältig alle überflüssigen Reste der Paste von der Karte, den Fingern und allem anderen, womit die Paste in Berührung gekommen ist. Die Paste muss dünn aufgetragen sein, sie soll nur den Wärmeübergang zwischen CPU und Kühlkörper optimieren, viel hilft an dieser Stelle ausnahmsweise nicht viel.
Kühlkörper befestigen
Setzen Sie den Kühlkörper in die Befestigung der Hauptplatine ein und arretieren Sie den Kühlkörper. Tipp: Haben Sie einen Kühlkörper der mittels Hebeln befestigt wird, sollten Sie beide Hebel gleichzeitig und gleichmässsig anziehen - Sie vermeiden so, dass sich der Kühlkörper verkantet.
Aufräumen und einschalten
Bauen Sie die sonstigen Komponenten wieder an ihren Platz und schließen Sie nach einer letzten Sichtkontrolle den Strom wieder an und schalten den PC ein. Windows startet normal? Gratuliere, Sie haben es fast geschafft.
Stresstest: So vermeiden Sie Ärger
Um sicher zu stellen, dass die CPU korrekt arbeitet, sollten Sie einen Stresstest durchführen, der die CPU ordentlich belastet. Ein gutes Hilfsmittel ist beispielsweise das Primzahlsuchprogramm Prime 95. Installieren Sie es und wählen Sie "Just Stress testing, Torture Test, In-Place Large FFTs". Nach rund 10 Minuten hat sich die CPU samt Kühlkörper auf die maximale Temperatur aufgeheizt. Wenn der PC jetzt noch stabil ist, wird er das auch später im alltäglichen Einsatz sein.
Gibt es Probleme, müssen Sie nochmals überprüfen, ob Sie die CPU korrekt eingebaut haben und ob das Netzteil genug Leistung für die neue CPU hat (siehe Seite 1).
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