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Parodie zeigt Steve Jobs als fiesen Jedi-Ritter

20.07.2010 | 12:25 Uhr |

Der taiwanische Fernsehsender NMA News hat einen kurzen Animationsfilm veröffentlicht, der spaßig und auch provokant erklärt, warum Steve Jobs zu einem der mächtigsten Männer in der Mobilfunk-Branche geworden ist.

Glaubt man dem Film, ist die Antwort ganz einfach: Steve Jobs beherrscht wie Darth Vader aus dem Science-Fiction-Epos Star Wars finstere Jedi-Kräfte.

So besiegt Jobs mit iPhone und Lichtschwert Microsoft-Gründer Bill Gates und übernimmt dessen Rolle als mächtigster – und wohl auch meist gehasster - Mann der IT-Branche. Mit dem "Todesgriff" vernichtet er anschließend Gizmodo-Blogger Jason Chen, der ein gestohlenes iPhone 4 aufkaufte und als erster testete. Mit seinem Realitäts-Verzerrungsfeld beeinflusst er im Film außerdem die Menschen, damit sie trotz teurer AT&T-Verträge und Massensuizid bei Apples Auftragsfertiger Foxcon weiter iPhones kaufen.

Das Realitäts-Verzerrungsfeld verliert im Animationsfilm erst seine Wirkung, als das renommierte Verbrauchermagazin Consumer Report die Antennenprobleme des iPhone 4 bestätigt. Gegen diese vertrauenswürdige Quelle kommen selbst die übernatürlichen Verschleierungskräfte von Steve Jobs nicht an. Der hat sich aber schon längst wieder einen neuen Coup überlegt, um die Massen zu beschwichtigen. Auf der Krisen-Konferrenz zum "Antennagate"-Skandal lenkt Jobs geschickt von den Problemen des iPhone ab und verweist stattdessen auf die Konkurrenz. Als er anschließend eine für Apple im Vergleich zu einer Rückrufaktion geradezu lächerlich günstige Lösung präsentiert, sind ihm die Apple-Fans bereits wieder verfallen.

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