Helfer in der Not

Die besten Gratis-Tools für Ihre Notfall-CD

Mittwoch, 16.07.2014 | 11:43 von Benjamin Schischka / Christoph Supguth
Bildergalerie öffnen Die besten Notfall-CDs
© istockphoto.com/frentusha
Wenn der PC nicht mehr startet, ein hartnäckiger Virus sich breit gemacht hat oder Ihre persönlichen Daten nicht mehr auffindbar sind, helfen meist Rettungs-CDs. Für den Worst Case finden Sie in unserer Bildergalerie die richtigen Tools, um Ihrem System wieder auf die Sprünge zu helfen.
Wenn der Rechner abschmiert und nicht mehr hochfährt, haben Sie zunächst keinen Zugriff mehr auf Ihre Daten. Für diesen Fall sollten Sie sich eine Rettungs-CD für Ihr System erstellen. Die dort enthaltenen Tools funktionieren unabhängig vom Betriebssystem. Sie retten so Ihre wertvolle Datensammlung mit Bildern, Videos und Office-Dateien und in vielen Fällen lässt sich das System auch wiederherstellen.

Rettungs-CD erstellen

Egal für welche Notfall-Tools Sie sich entscheiden, bleibt die Erstellung einer Notfall-CD immer die gleiche. Zunächst laden Sie sich die ISO- oder Zip-Dateien auf Ihre Festplatte. Anschließend brennen Sie die Daten auf einen Rohling. Wichtig ist, das Sie die Daten mit einem ISO-fähigem Brennprogramm auf die CD schreiben. Eine Daten-CD kann nicht ausgeführt werden. Viele Tools lassen sich auch von einem USB-Stick starten.

Systemausfall nach Virenbefall

Hat Ihr Viren-Scanner versagt, weil etwa ein neuer gefährlicher Virus die Runde macht, hilft Ihnen eine Rettungs-CD mit integrierten Virenscanner. Denn die Daten auf der CD können vom Virus nicht befallen werden. Dafür sollten Sie sich auf einem funktionsfähigen Rechner zunächst die aktuellste Version des Herstellers herunterladen. So erhalten Sie die neuesten Anti-Virus-Definitionen. Zudem kann die CD nicht von Viren beeinflusst werden

Möchten Sie Ihr System mit der externen Sicherheits-Software überprüfen, starten Sie das System mit der Boot-CD. Auf dieser befindet sich auch die Scanner-Software, die Sie von der CD aus starten. Kann das Problem behoben werden und das Betriebssystem startet wieder, lassen Sie zur Sicherheit nochmals die auf Ihrem Rechner installierte Viren-Scanner-Software einen kompletten Systemcheck machen. Achten Sie darauf, dass diese auf den aktuellsten Stand ist.


Systemrettung

Nicht immer liegt das Problem an Viren. Hier hilft Ihnen die Boot-CD, die ein Systemstart möglich macht und Sie so Zugriff auf die Festplatten erhalten. Zudem wird der Rechner überprüft und Fehler im System lassen sich reparieren.

Datensicherung

Hilft weder ein externer Virenscanner, noch die Systemrettungs-Tools bleibt oft nur der Weg einer Neuinstallation. Dabei werden aber auch wichtige und persönliche Dateien gelöscht. Damit Sie diese zuvor noch sichern, helfen Ihnen Backup-Tools, mit den Sie auch ohne Systemstart Zugriff auf Ihre Daten erhalten. Dafür speichern Sie zunächst Ihre Dateien, wie Fotos, Videos und Office-Dokumente auf der Festplatte oder Partition, auf der Windows nicht installiert wird. Danach könne Sie in aller Ruhe das System neu aufsetzen.

Idealerweise erstellen Sie regelmäßig Backups Ihrer Daten. So ist im allerschlimmsten Fall, wenn etwa auf der Festplatte ein irreparabler Hardwarefehler auftritt, zumindest der Großteil Ihrer Daten in einem sicheren Hafen.In der folgenden Bildergalerie finden Sie die wichtigsten Tools, damit Sie Ihr System vor dem Totalausfall bewahren oder wenigstens Ihre Daten retten.

Mittwoch, 16.07.2014 | 11:43 von Benjamin Schischka / Christoph Supguth
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (5)
  • jomal 19:20 | 10.01.2014

    Jepp, das ist eine gute Entscheidung. Leider höre ich dann: das dauert aber so lange. (Userin zu mir). Klar, wenn man stundenlang den Fortschrittsbalken anschaut. Ich habe sie gefragt, ob sie ihre Wäsche in der Maschine auch beobachtet, dann hat sie es kapiert. Tag davor: Du, ich kann grad nicht weg, mache Datensicherung. *grmpfl*

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  • mhumer 18:54 | 10.01.2014

    The better way...

    Wen juckt bei den derzeitigen GB-Preisen heute noch ein Virus? Nach der Installation ein Image machen und dann eine vernünftige Datensicherung einrichten - fertig. Und wenns knallt - Image drüber und DaSi-Restore. Das funktioniert hier seit 10 Jahren (zweimal eingesetzt, allerdings wegen Updatefehlern seitens MicroSoft und nicht aufgrund von Viren.

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  • jomal 18:29 | 10.01.2014

    Ja, Roland, so mache ich das auch. Leider gibt es genug User, die schön machen, was WIN sich gut gedacht hat. Dass sich dabei alle Daten ebenfalls auf C: befinden, kleiner Schönheitsfehler. Wäre eigentlich nötig, hier häufiger drauf hinzuweisen, dass und vor allen Dingen wie man das macht. Mal ein Extrembeispiel: Windows7 Rechner, neu, 1TB Platte. User geht ganz einfach vor und hat ein System (OEM) aufgesetzt. Anruf: "ich kann kein Datenbackup machen mit WIN". Nö, für DVD zu groß, nur ein Laufwerk C:, wohin bitte sehr? Belegt waren zwar nur 30GB, aber der Rest eben nicht für die Sicherung vorgesehen. Ich habe ihm dann empfohlen, Paragon BR als Gratisversion zu nehmen. Erstmal. Und dann eben neu partitioniert. Später.

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  • _Roland 23:17 | 10.06.2013

    Datenrettung

    "Hilft weder ein externer Virenscanner, noch die Systemrettungs-Tools, bleibt oft nur der Weg einer Neuinstallation. Dabei werden aber auch wichtige und persönliche Dateien gelöscht." Bei mir gibt es eine strikte Trennung zwischen System (mit Programmen) und Daten (getrennte Partitionen). Außerdem ziehe ich von der Systempartition regelmäßig ein Image und dokumentiere, was ich neu installiere oder am System verändere. Im Bedarfsfall wird das Image zurückgesichert und die inzwischen hinzugekommenen Programme werden nachinstalliert. So habe ich bis jetzt noch bei jedem Problem mein System ohne Datenverlust wieder zum Laufen gebracht.

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  • achimvdv 16:49 | 10.06.2013

    Die besten Gratis-Tools für Ihre Notfall-CD

    Ich sach nur Hirens bootdisk oder stick und acronis boot cd oder stick mehr brauch ich nicht.

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