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Die Samwer-Brüder geben KH Killeit Geld

09.03.2007 | 11:06 Uhr |

New Economy meets Old Economy: Die Samwers steigen bei der neuen Firma von KH Killeit ein.

Die drei Samwer-Brüder Oliver, Marc und Alexander haben sich über ihren "European Founders Fund" an der Firma MobileObjects AG beteiligt. Finanzielle Details wurden nicht genannt. MobileObjects entwickelt seit 2001 Lösungen für die Internet-basierte Kommunikation mit Fahrzeugen und anderen mobilen Einheiten. Einsatzszenarien reichen von der Beauftragung, Einsatzplanung, Optimierung, Ortung und Steuerung von LKWs beziehungsweise Außendienst-Mitarbeitern. Die Samwers hatten ihr Auktionshaus Alando im Jahr 1999 für 43 Millionen Dollar an Ebay verkaufen können. Ihre danach gegründete Firma Jamba (Klingeltöne für Mobiltelefone) wurde 2004 für 223 Millionen Dollar an Verisign veräußert.

CEO und Mehrheitsaktionär von MobileObjects ist seit 2004 Karl-Heinz Killeit, ein Urgestein der deutschen Softwareszene. Er hatte 1983 die Firma KHK Software gegründet, einen Hersteller kaufmännischer Anwendungen für kleine und mittlere Unternehmen. KHK war vor genau zehn Jahren für 110 Millionen Mark an die britische Firma Sage verkauft worden. Dem Aufsichtsrat von MobileObjects sitzt Rudolf Gallist vor, einst Geschäftsführer von Microsoft Deutschland und inzwischen in mehreren Branchenverbänden aktiv. Stellvertreter ist Helmut Jost, ehemals Geschäftsführer und Vice President bei Commodore. Weitere Positionen waren Vorstand der ESCOM AG, Leiter der PC-Division IBM-Deutschland und Vice President von Fujitsu-Aquarius. (ajf)

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