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Die 10 ungewöhnlichsten Fälle von Datenverlust

25.01.2006 | 17:42 Uhr |

Die Firma Kroll Ontrack präsentiert zehn ungewöhnliche Fälle von Datenverlust aus dem Jahr 2005.

Kroll Ontrack ist seit Jahren auf die Rettung von Daten auf beschädigten Festplatten, Bändern, Disketten und weiteren Massenspeichern spezialisiert. Die Firma stellte im Jahr 2005 rund 120 Terabyte Daten wieder her.

Im Labor von Kroll Ontrack tauchen jedes Jahr auch eine Menge Schadensfälle mit kuriosem Hintergrund auf. Die Top-10-Liste der ungewöhnlichsten Missgeschicke beim Umgang mit dem Computer hat die Firma nun bekannt gegeben. Die Vorfälle stammen aus dem Alltag der Datenrettungsexperten. In allen zehn genannten Fällen konnten die Daten wieder hergestellt werden.

Platz 10
Dr. Phil. unter Strom: Ein Doktorand hatte seine gesamte Dissertation aufgrund eines Stromausfalls verloren. Beim plötzlichen Spannungsabfall am PC wurde ein USB-Flash-Laufwerk beschädigt, auf dem die Forschungsarbeit gespeichert war. Wäre die Datenrettung nicht erfolgreich gewesen, hätte der Doktorand nicht promovieren können.

Platz 9
Kunst im freien Fall: Beim Umräumen ihres Büros fiel einer Frau versehentlich ein zweieinhalb Kilo schwerer Topf auf ihr Notebook und traf zielsicher die Festplatte. Darauf gespeichert waren ein Manuskript, an dem sie fünf Jahre lang gearbeitet hat, und eine Sammlung 150 Jahre alter Bilder zur Ahnenforschung. Alles wartete noch auf seine Veröffentlichung.

Platz 8
Ehe-Disaster-Recovery: Ein Familienvater löschte sämtliche Babyfotos seines Kindes, als er versehentlich die falsche Taste an seinem PC drückte. Seine Frau drohte mit der Scheidung, falls er die Bilder nicht wieder finden würde.

Platz 7
Hundsgemein: Ein Kunde lies seinen Speicher-Stick unbeaufsichtigt, woraufhin sein Hund diesen als Knochenersatz missbrauchte. Es konnten alle Daten gerettet werden, trotz Biss-Spuren und eines Lochs im Speicher-Stick.

Platz 6
Nicht zur Nachahmung empfohlen: Ein Hobby-Bastler versuchte seinen Computer selbst zu reparieren, überlegte es sich dann aber doch noch und sendete das komplett zerlegte Laufwerk an Kroll Ontrack. Jedes Einzelteil war in einem separaten Tütchen verpackt.

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