2017109

Dice zeigt Battlefield 4 auf dem iPad Air 2

07.11.2014 | 12:12 Uhr |

Mit Hilfe Apples neuer Grafik-Schnittstelle Metal zeigt Dice eine leicht angepasste Version des aufwändigen Shooters Battlefield 4 auf dem neuen iPad Air 2. Diese Tech-Demo soll nicht nur die Leistungsfähigkeit der Apple-API demonstrieren, sondern auch einen Ausblick auf die Zukunft geben.

Battlefield 4 nutzt die von Dice entwickelte Frostbite-Engine, die mittlerweile in der dritten Version vorliegt und detailreiche Spiele ermöglicht. Mit einer Abwandlung für Mobilgeräte, nämlich Frostbite Go, wollen die Entwickler einen ähnlichen Detailgrad auf Smartphones und Tablets ermöglichen: In einer Tech-Demo zeigt Dice nun Ausschnitte aus Battlefield 4, die auf einem herkömmlichen iPad Air 2 laufen. Die Portierung soll vor allem durch die neue Grafik-Schnittstelle Metal ermöglicht worden sein, da sie vorhandene Hardware effektiver nutzt. Bei den hier eingebundenen Bildern handelt es sich um tatsächliche Screenshots.

Battlefield 4 leicht angepasst für iOS

Kristoffer Benjaminsson, Chef der Mobile-Sparte von Dice, spricht in einem offiziellen Blog-Eintrag von einer ziemlichen Herausforderung, das durchaus komplexe Spiel auf das Tablet zu bringen. Denn bis dato müssen die Programmierer einen guten Kompromiss finden, um auch auf Mobilgeräten weiterhin die dynamischen Effekte wie Zerstörungs-Physik oder sich bewegende Lichtquellen zu ermöglichen: Entweder müssen die Anzahl und der Detailgrad der Umgebungsobjekte sinken, oder die Nutzer müssen eine geringere Wiedergabetreue im Vergleich zum Original hinnehmen, bei gleichbleibender Anzahl der Objekte.

Auf dem Screenshot ist zu erkennen, dass der Detailgrad an die Versionen für die PS3 oder Xbox 360 erinnert.
Vergrößern Auf dem Screenshot ist zu erkennen, dass der Detailgrad an die Versionen für die PS3 oder Xbox 360 erinnert.
© Dice

Doch mit der Low-Level-API Metal aus dem Hause Apple hat sich das alles geändert: Da es nun möglich sei, die Leistung der verbauten Komponenten komplett zu nutzen, muss Dice jetzt keinen Mittelweg mehr bei der Portierung gehen. Bei der aktuellen Version handle es sich aber nur um eine Technik-Demo um die Möglichkeiten der Engine auszuloten. Dennoch sei immer noch viel Leistung übrig, die die Entwickler nutzen könnten. Deshalb blickt Benjaminsson optimistisch in die Zukunft in Bezug auf PC-ähnliche Spiele auf mobilen Geräten.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2017109