26.07.2012, 05:15

Michael Söldner

Diablo III

Verbraucherschützer und Spieler verklagen Blizzard

©blizzard.com

Entwickler Blizzard sieht sich weltweit mit Klagen von Verbraucherschützern konfrontiert, da auf der Spieleverpackung nicht auf die ständig nötige Internetverbindung hingewiesen würde.
Weltweit haben sich Spieler und Verbraucherschutz-Organisationen zusammengeschlossen, um gegen den Spielehersteller Blizzard vorzugehen. Dieser habe auf der Verpackung seines Action-Rollenspiels Diablo III nicht ausreichend darauf hingewiesen, dass für die Nutzung des Titels eine permanente Internetverbindung notwendig wäre.

Der deutsche Bundesverband der Verbraucherzentralen hat den Publisher wegen Serverausfällen und der mangelhaften Verpackung bereits abgemahnt, die darin genannte Frist ließ Blizzard jedoch verstreichen. Nun reagierten die Spielemacher zwar mit einer Stellungnahme, die Verbraucherschützer halten diese allerdings für unzureichend und schließen daher eine Klage gegen das Unternehmen nicht aus.

Auch südkoreanische Behörden fordern eine Schadensersatzzahlung von knapp 5.800 Euro, da viele Spieler gerade in den ersten Verkaufstagen durch den bekannten Error 37 an der Nutzung von Diablo III gehindert wurden.
Zusätzlich beschweren sich weltweit Spieler über Fehler, die beispielsweise dazu führen, dass sich Zauberer in Diablo III über einen einfachen Spruch unverwundbar machen können. Auch die Werte des Barbaren lassen sich über einen ähnlichen Trick manipulieren.
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