1079207

Blizzard sagt Item-Schwarzmarkt den Kampf an

01.08.2011 | 17:03 Uhr |

Mit dem neuen Rollenspiel Diablo III führt Blizzard ein neues Ingame-Auktionshaus ein. Während Spieler in anderen RPGs bislang nur mit virtueller Währung zahlen konnten, kommt auf der neuen Plattform auch echtes Geld zum Einsatz.

Im Auktionshaus zum MMORPG World ofWarcraft ist schon so mancher Spieler reich geworden. Um entsprechend gute Items anzubieten oder kaufen zu können, ist hier jedoch die passende Menge an Spielgeld nötig, was wiederum nur mit großem Zeitaufwand in der Rollenspielwelt verdient werden kann.

Bei seinem neuesten RPG Diablo III lässt sich Entwickler Blizzard von den weit verbreiteten Free-to-Play-Modellen der Konkurrenz inspirieren und kündigte heute ein Echtgeld-Auktionshaus an. Damit hat Blizzard außerdem aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, denn der Item-Schwarzmarkt zum Vorgänger-Spiel Diablo II floriert selbst nach elf Jahren noch auf Ebay. Mit dem neuen Auktionshaus wolle man Spieler mit Hilfe einer sicheren Plattform vor Betrügern schützen.

Beta-Test für Diablo 3 angekündigt

Mit der Spielwährung „Gold“ kann bei den Auktionen ebenfalls noch gehandelt werden. Diablo-III-Spieler haben aber zudem die Möglichkeit, Ingame-Items auch gegen echtes Geld zu erwerben. Im Gegensatz zum Schwarzmarkt auf Ebay, verdient Blizzard im hauseigenen Shop kräftig mit. So will das Software-Haus eigene Gegenstände anbieten und Gebühren für Verkäufer erheben.

Die besten kostenlosen World-of-Warcraft-Konkurrenten

Im Auktionshaus verdientes Geld wird dann dem Blizzard-Account des Spielers gutgeschrieben. Wer es auszahlen lassen möchte, muss es erst über einen Drittanbieter gegen Gebühr auf sein Bankkonto transferieren lassen. Vermutungen zufolge wird Blizzard hierfür eine Kooperation mit PayPal eingehen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1079207