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Computerbetrug steigt um 37,6 Prozent

19.05.2010 | 10:13 Uhr |

Der Bundesinnenminister legt die Kriminalstatistik für 2009 vor - die Straftaten im Internet steigen rasant.

Das Bundesinnenministerium hat die Kriminalstatistik für das Jahr 2009 veröffentlicht. Im Vergleich zu 2008 ist die Kriminalität insgesamt leicht zurückgegangen (6,05 Millionen registrierte Straftaten), die Aufklärungsquote von Verbrechen leicht gestiegen auf 55,6 Prozent. Im Gegensatz zu den Gesamtzahlen ist die Entwicklung der Internet-Kriminalität weniger positiv.

Waren es 2008 noch 167.451 erfasste Straftaten im Internet, schoss der Wert 2009 auf 206.909 Straftaten. Cyberkriminelle begehen zu 82 Prozent Betrugsdelikte, der Anteil von Computerbetrug alleine ist um 37,6 gestiegen im Vergleich zum Vorjahr. Die Verbreitung pornographischer Schriften ist stark gesunken (von 6,2 auf 2,9 Prozent). In 70.918 Fällen lag 2009 ein Betrug mit rechtswidrig erlangten Zahlungsmitteln vor und 11.491 mal wurden Opfer ausgespäht. Interessant: Die Softwarepiraterie ging um stattliche 27,1 Prozent zurück.

Damit Sie nicht auch Opfer von Internetbetrug werden, empfehlen wir die Lektüre folgender Ratgeber:

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