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Deutscher Youporn-Chef verkauft seine Anteile

21.10.2013 | 10:16 Uhr |

Der Deutsche Fabian Thylmann verkauft einem Branchenbericht zufolge seine Anteile am Porno-Imperium Manwin, zu dem auch Youporn gehört. Ihm und seiner Frau sei die Entscheidung schwer gefallen.

Der Youporn-Chef Fabian Thylmann, geboren in Aachen, ist zuletzt wegen seiner Verhaftung in Belgien aufgefallen. Gegen den 35jährigen Deutschen wurde wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Manwin - das Unternehmen, zu dem Youporn, Brazzers und Mofos gehören und dessen Leitung Thylmann inne hat - setzt laut Wikipedia 100 Millionen Euro um. Gegen Zahlung einer zweistelligen Millionen-Kaution wurde Thylmann aber später wieder freigelassen.

Wie xbiz.com berichtet , soll er nun seine Anteile von Manwin an das "Top-Management-Team" des Unternehmens verkauft haben. Wer genau das sein soll, wird nicht verraten. Die Entscheidung sei einer der schwersten für ihn und seine Frau Inka gewesen, zitiert xbiz.com einen Brief von ihm an seine Angestellten. Die Gespräche seien schon lange gelaufen und Thylmann ist sich sicher, dass es schon seit Monaten Gerüchte darum in den Büros von Manwin gegeben haben muss. Er sei traurig, seine Anteile zu verkaufen. Genaue Gründe für den Verkauf nennt er aber nicht. Er hoffe aber, dass er den Mitarbeitern und dem Management die richtigen Werte beigebracht habe, um die Firma bestmöglichst weiterzuführen. Thylmann sei weiterhin über seine alte Manwin-Mail-Adresse zu erreichen und fügt hinzu, dass sich seine und die Wege der Mitarbeiter vielleicht wieder einmal kreuzen werden.

Manwin gilt als das größte Porno-Netzwerk weltweit. Zu ihm gehören Brazzers, Twistys, Youporn, Spankwire, RedTube, Webcams Tube8, ExtremeTube, KeezMovies, Mofos, ExtremeTube, JuicyBoys, PornHub, Playboy Plus, Digital Playground und Reality Kings.
Das Unternehmen hat seinen Sitz in Luxemburg und Büros in Burbank, Kalifornien, Montreal, London, Dublin, Hamburg und Nikosia.

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