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Deutscher Computerspielpreis für The Inner World

16.05.2014 | 10:59 Uhr |

Das Spiel "The Inner World" hat beim Deutschen Computerspielpreis 2014 in der Kategorie "Bestes Deutsches Spiel" gewonnen. Hier alle Gewinner.

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hat am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung in München die Gewinner des mit insgesamt 345.000 Euro dotierten Deutschen Computerspielpreises 2014 gekürt. In der Kategorie "Bestes Deutsches Spiel" konnte sich das Spiel The Inner World (Studio Fizbin, Headup Games) durchsetzen. Nominiert waren in dieser Kategorie auch Crysis 3 (Crytek, EA) und Giana Sisters: Twisted Dreams (Black Forest Games).

Die weiteren Gewinner:

  • Kategorie Bestes Kinderspiel: Malduell (Cribster UG)

  • Kategorie Bestes Jugendspiel: Beatbuddy: Tale of the Guardians (THREAKS GmbH)

  • Kategorie Bestes mobiles Spiel: CLARC (Golden Tricycle, Hahn Film)

  • Kategorie Bestes Browsergame: ANNO Online (Blue Byte, Ubisoft)

  • Kategorie Bestes Nachwuchskonzept: Scherbenwerk – Bruchteil einer Ewigkeit (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)

Ein Sonderpreis wurde an das Spiel The Day the Laughter Stopped (Hypnotic Owl) vergeben. Dieses Spiel war ursprünglich gemeinsam mit Evolution: Indian Hunter (Scorpius Forge) in der Kategorie "Bestes Serious Game" nominiert. Vor einigen Wochen wurde aber angekündigt, dass in dieser Kategorie kein Preis vergeben wird. So erhielt das Spiel schließlich einen Sonderpreis.

Kurz vor Vergabe des Preises hatten die beiden Jury-Mitglieder und Kollegen der PC-WELT-Schwesterpublikationen Gamestar und Gamepro Heiko Klinge und Andreas Peschke ihren Austritt aus der Jury verkündet. Der Ausrichter, so der Vorwurf, nehme Computerspiele als Kulturmedium nicht ernst. Auslöser war eine Änderung in den Preisvergabekriterien bei Spielen mit FSK über 18 Jahren. Eine sehr geringe Minderheit in der auch mit Politikern besetzten Jury könnte verhindern, dass ein solches Spiel in einer regulären Kategorie einen Preis erhält.

Mit dem Preis "LARA" wurden am Donnerstagabend auch internationalen Computerspiele berücksichtigt. Dabei gewann das Indie-Spiel "Papers, Please" von Lucas Pope in der Kategorie "Bestes Internationales Computerspiel". Zum besten internationalen Konsolenspiel wurde das PS3-Spiel "The Last of Us" von Naughty Dog gekürt, das auch den Publikumspreis erhielt. The Legend of Zelda: A Link Between Worlds konnte sich in der Kategorie "Bestes Internationales Mobiles Spiel" durchsetzen.

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