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Deutscher Zukunftspreis - Preisverleihung 2003

14.11.2003 | 14:25 Uhr |

Die Preisträger des Deutschen Zukunftspreises 2003 - Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation - stehen fest. Bundespräsident Johannes Rau hat am gestrigen Abend ein Team der Merck KGaA mit dem mit 250.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet - für ihr Projekt "Leichter, heller, schneller: Flüssigkristalle für Fernsehbildschirme".

Die Preisträger des Deutschen Zukunftspreises 2003 - Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation - stehen fest. Bundespräsident Johannes Rau hat am gestrigen Abend ein Team der Merck KGaA mit dem mit 250.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet.

Kazuaki Tarumi, Melanie Klasen-Memmer sowie Matthias Bremer erhielten diese Auszeichnung für ihr Projekt "Leichter, heller, schneller: Flüssigkristalle für Fernsehbildschirme".

Hintergrund: Fernsehbilder müssen extrem hell und kontrastreich sein, und schnelle Bewegungen realistisch wirken lassen. Diesen Anforderungen kamen eine ganze Zeit lang nur klassische Bildröhren-Fernsehgeräte nach, bis die ersten großformatigen Fernseher auf Flüssigkristall-Basis auf dem Markt erhältlich waren - LCD-Fernseher.

An dieser Entwicklung hat das Team der Merck KGaA nach Ansicht der Jury des Deutschen Zukunftspreises entscheidenden Anteil - seit den 90igern haben sie flüssigkristalline Substanzen synthetisiert und kontinuierlich neue Mischungen ausprobiert - bis sie den Anforderungen der Hersteller genügten. Damit trugen die Mischungen bei der Realisierung von LCD-Fernsehern bei.

Wer mehr über die Details und die Hintergründen erfahren will: Das ZDF strahlt heute, 14. November 2003, um 22.35 Uhr eine Sondersendung zur Verleihung des Deutschen Zukunftspreises 2003 aus.

Deutscher Zukunftspreis 2003

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