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Lustiger Fauxpas

Deutscher Wetterdienst warnt vor Schneefall in Deutschland

01.07.2015 | 14:23 Uhr |

Der Deutsche Wetterdienst warnte heute Morgen vor Schneefall und Schneeverwehungen. In Deutschland.

Wer vor Gewittern, starkem Nebel, Eisglätte oder Schneefall rechtzeitig gewarnt werden will, abonniert am besten die Unwetterwarnungen des „Deutschen Wetterdienstes“ (DWD). Diese trudeln dann zuverlässig jeden Tag, wenn es sein muss auch mehrmals pro Tag, im Mailpostfach ein. Wenn eine Gefahr vorbei ist, dann verschickt der Deutsche Wetterdienst auch wieder die Entwarnung. Ein wirklich praktischer und kostenloser Service, den der Deutsche Wetterdienst da anbietet.

Doch heute Morgen haben sich viele Abonnenten dieses Newsletters des DWD verwundert die Augen gerieben. Denn sie lasen folgende Entwarnung (oder einen ähnlichen Text beziehungweise die vorangegangene Warnung):

„AUFHEBUNG der UNWETTERWARNUNG vor STARKEM SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNG

für (hier steht der Ort, für den man die Unwetterwarnungen abonniert hat)

Die amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall und Schneeverwehung, ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Mittwoch, 01.07.2015 09:29 Uhr, gültig von Mittwoch, 01.07.2015 12:00 Uhr bis Donnerstag, 02.07.2015 00:00 Uhr, wird am Mittwoch, 01.07.2015 09:36 Uhr, aufgehoben.

DWD / RZ München“.

Einige Stunden später erhielten die Abonnenten des DWD-Newsletters diese erläuternde Mail: „Sehr geehrter Abonnent,
infolge eines Tests zur Verbesserung des Warnmanagement-Systems haben Sie heute Morgen versehentlich eine Warnung erhalten, die mit der aktuellen Wetterlage nicht in Einklang steht. Derzeit sind regional nur Hitze- und UV-Warnungen in Deutschland aktiv. Wir bitten das Missverstaendnis zu entschuldigen.
Ihr Team vom DWD“.

In einem Interview mit dem Bonner General Anzeiger erklärte DWD-Sprecher Gerhard Lux den Grund für die verirrte Warnung: "Wir testen regelmäßig unser Warnmanagement-System, normalerweise aber im internen Netzwerk. Heute hat sich ein Routingfehler, also ein technisches Problem eingeschlichen, so dass diese internen Test-Mails auch an Teile unseres Mail-Verteilers verschickt wurden."

Auch per Twitter informierte der DWD über den lustigen Fauxpas.
 
 

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