18678

Deutscher PC- und Videospiel-Markt mit neuem Rekordhoch

29.01.2007 | 11:15 Uhr |

Der Markt für PC- und Videospiele in Deutschland hat im Jahr 2006 ein neues Rekordhoch erreicht. Doch während die Umsätze im Konsolenbereich deutlich zulegten, stagnierte der PC-Bereich.

PC- und Videospiele sind in Deutschland weiterhin beliebt, im Jahr 2006 wurde in diesem Bereich ein neuer Umsatzrekord aufgestellt. 1,77 Milliarden Euro (Plus 13 Prozent zum Vorjahr) gaben die Anwender hier zu Lande für Konsolen, PC- und Videospiele aus. Dies meldet der Branchenverband Bitkom . Angetrieben werde der Markt dabei von den Konsolen und den zugehörigen Spielen, so der Verband.

So wurden laut Bitkom im Jahr 2006 rund 2,9 Millionen Konsolen (mobil und stationär) verkauft, im Vorjahr waren es noch rund 2,5 Millionen. Der Umsatz legte im selben Zeitraum von 372 Millionen Euro auf 487 Millionen Euro. Die zugehörigen Spieletitel generierten laut Bitkom im Jahr 2006 einen Umsatz in Höhe von rund 780 Millionen Euro (Vorjahr: 702 Millionen Euro).

Auch der Markt für PC-Spiele legte zu, allerdings bei weitem nicht so deutlich. So wurden im Jahr 2006 503 Millionen Euro für PC-Spiele ausgegeben, was einem Plus von rund drei Millionen Euro entspricht. Grundlage für die Daten sind laut Bitkom Berechnungen der GfK sowie Angaben aus der Industrie.

In der von Bitkom und Ernst & Young durchgeführten Studie "Digitale Spiele in Deutschland" wird auf die künftige Entwicklung im Spiele-Markt eingegangen. Laut Studie wird sich der Online-Vertrieb zu einem zentralen Thema der Industrie verwandeln. Bereits jetzt werden Spiele direkt von den Herstellern als kostenpflichtiger Download angeboten, bei Spielekonsolen wie der Xbox 360 sind solche Inhalte bereits Gang und Gäbe. Die Industrie wolle durch die Umgehung des klassischen Einzelhandels als Vertriebsweg "näher am Kunden sein", so die Studie. Kosteneinsparungen und höhere Gewinnmargen sollten in diesem Zusammenhang aber auch genannt werden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
18678