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Deutscher PC-Markt im Aufwind

04.02.2004 | 13:35 Uhr |

Erfreuliche Nachrichten vom deutschen PC-Markt: Laut den Marktforschern von IDC konnte dieser Bereich im Schlussquartal 2003 einen Gesamtzuwachs von 17,1 Prozent verzeichnen. Zudem wurde ein Höchststand bei den Auslieferungen verzeichnet.

Erfreuliche Nachrichten vom deutschen PC-Markt: Laut den Marktforschern von IDC konnte dieser Bereich im Schlussquartal 2003 einen Gesamtzuwachs von 17,1 Prozent verzeichnen. Zudem wurde mit 2,5 Millionen Auslieferungen ein Höchststand bei den PC-Verkäufen verzeichnet.

Getragen wurde das Wachstum vor allem durch den Notebook-Sektor. Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte dieser Bereich um 53,6 Prozent zu. Vor allem die steigende Nachfrage privater Konsumenten und sinkende Preise waren laut IDC ausschlaggebend für diesen Anstieg.

Im Vergleich dazu bleibt der Markt für Desktop-PC beschränkt: "Der klare Wunsch der Kunden nach Mobilität führt zu einem Rückgang der Verkäufe von Stand-PCs", so Stefania Lorenz, Forschungsmanagerin bei IDC. Dennoch könnte die gestiegene Nachfrage bei Geschäftskunden zu einem Aufschwung im Jahr 2004 führen.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte der deutsche Computermarkt im Jahr 2003 um 9,8 Prozent zulegen. Fujitsu Siemens bleibt Marktführer im Gesamt-PC-Markt und hält die Spitzenposition bei den Desktop-Verkäufen. Medion auf Platz zwei konnte Erfolge dank der engen Zusammenarbeit mit Aldi verzeichnen und verwies damit HP auf den dritten Platz. Acer auf dem vierten Platz konnte seine Marktführung im Gesamtbereich des Notebook-Marktes beibehalten und Dell nimmt im Gesamtranking den fünften Platz ein.

Deutscher PC-Markt wächst um 3,4 Prozent (PC-WELT Online, 31.10.2003)

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