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Deutsche bauen Kupferschaum-High-End-PC für Gamer & das Wohnzimmer

01.08.2014 | 11:51 Uhr |

Dank Kupferschaum soll dieser Mini-Rechner weitgehend auf aktive Kühlung verzichten können und damit angeblich kein Geräusch von sich geben. Das prädestiniere ihn für das Wohnzimmer, aber auch Gamer und Business-User sollen ihn nutzen können.

Mit dem SilentPower-PC will ein deutsches Team einen ganz besonderen Mini-High-End-PC für den Privatgebrauch als Gaming- oder Wohnzimmer-Rechner oder für den Firmeneinsatz (als Workstation) erschaffen. Der kleine Rechner - daher auch der Name - soll ganz ohne aktive Kühlung auskommen und daher extrem leise sein. Die Macher versprechen sogar, er sei "geräuschlos". Der SilentPower-PC setzt nämlich auf eine neuartige Kühlung aus Metallschaum, genauer gesagt Kupferschaum. Die Oberfläche dieses Kühlkörpers ist insgesamt sehr groß und soll damit Wärme besonders effizient abgeben können. Bei hoher Leistung, schränken die Macher ein, kann es jedoch erforderlich sein, dass eine aktive Kühlung zugeschaltet wird.

Im Inneren des High-End-Kupferschaum-Rechners soll ein Quadcore-Prozessor von Intel stecken (Intel Core i7-4785T), der 2,2 GHz pro Kern aufweist. Die Macher wollen 8 oder 16 GB RAM verbauen - je nach Modell - und eine 500- oder 1.000-GB-SSD. Als Grafiklösung soll eine Nvidia GTX 760 mit 2.048 MB Speicher zum Einsatz kommen. Außerdem: 4x USB 3.0, DVI, HDMI, Displayport mit 4k-Unterstützung und Gigabit-Ethernet. WLAN ist ebenfalls an Bord, auch in der schnellen ac-Version. Der SilentPower-PC soll 16 x 10 x 7 cm messen und ohne Netzteil 1,35 kg wiegen. Bei dieser Größe ist eine effiziente Kühlung besonders wichtig - aber dank Kupferschaum soll die Temperatur auf der Oberfläche nie mehr als 50 Grad unter Vollast erreichen, sagen die Entwickler. Kleiner Wermutstropfen: Der Austausch einzelner Komponenten wird aufgrund des Designs nicht möglich sein.

Für das Projekt sammeln die Macher 45.000 Euro durch Vorbestellungen ein. Sobald diese Summe erreicht ist, soll mit der Produktion begonnen werden - spätestens aber im Frühjahr 2015, versprechen die Entwickler. Für die günstigste Variante ohne Windows-Lizenz werden in der Vorbestellung 639 Euro fällig - dafür erhalten Sie eine SSD mit 500 GB und 8 GB RAM. Die teuerste Version mit Windows 8.1, 1.000 GB SSD und 16 GB RAM kostet 1.159 Euro und ist zudem auf 60 Stück limitiert. Kommen die angepeilten 45.000 Euro nicht zusammen, wollen die Macher jedem Vorbesteller den kompletten Betrag abzüglich möglicher Transaktionskosten zurücküberweisen. Klappt das Projekt, haben Besteller 60 Tage Zeit, ihren erworbenen Rechner auszuprobieren bei vollem Rückgaberecht.

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