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Deutsche Post liefert Medikamente mit DHL-Paketkopter

06.12.2013 | 10:29 Uhr |

Schon am Montag sollen die ersten DHL-Paketkopter genannten Flugdrohnen in Bonn abheben und Medikamente ausliefern. Allerdings vorerst nur im Rahmen eines Test-Projekts.

Offenbar planen nicht nur Amazon und UPS ihre Pakete per Flugdrohne auszuliefern. Amazon will bis zu 2,5 Kilogramm schwere Päckchen von Drohnen vor der Haustür des Empfängers absetzen lassen und UPS soll sogar schon in der Testphase sein. Dem Handelsblatt zufolge will auch die Deutsche Post Drohnen einsetzen - und zwar schon am kommenden Montag. Dann starte zumindest ein fünf Tage langer Probelauf in Bonn mit dem "DHL-Paketkopter", wie die Drohne genannt wird.

Anfangs soll dieser Paketkopter nur Medikamente ausliefern. Allerdings keine verschreibungspflichtigen oder besonders kostspieligen Medikamente, sondern Erkältungs-Medizin. Und bestellen können im Probelauf auch nur Post-Angestellte. Sobald Sie die Bestellung aufgegeben haben, sollen die Medikamente mit der Drohne zu ihnen gebracht werden. Wie lange die Lieferung dauern soll, ist nicht bekannt. Anfangs werden die Päckchen aber nur von einer Apotheke auf die andere Rheinseite zur Post-Zentrale geliefert. Ob das Projekt auf andere Regionen ausgeweitet wird, ist unklar. Die Lieferung zur Post-Zentrale ist einfacher zu bewältigen, als die gezielte Lieferung an eine Wohnung in einem mehrstöckigen Wohnhaus mitten in der Stadt.

Bislang gebe es noch keine Pläne, wann und ob die Drohnen den regulären Betrieb aufnehmen sollen. Man denke aber über den Transport eiliger Arzneimittel und den Transport an geografisch schlecht erreichbare Orte nach, heißt es.

Gerade beim Thema Medikamente ist die Gefahr von Diebstahl der Ladung oder der Ladung mitsamt der Drohne aber groß. Es bleibt abzuwarten, wie die Post ihre Drohnen und die Ladung schützen will. Vermutlich werden

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