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Deutsche Kinder surfen am liebsten auf Porno-Seiten

05.06.2013 | 13:26 Uhr |

Einer Studie von Kaspersky schauen deutsche Kinder und Jugendliche online am liebsten Pornos. Anschließend shoppen sie im Web und treiben sich auf Facebook & Co. herum.

In den Kinderschutz-Modulen seiner Antiviren-Tools unterteilt Kaspersky potentiell unerwünschte Seiten in 14 Kategorien: Pornographie, Illegale Software, Drogen, Gewalt, Anstößige Sprache, Waffen, Glücksspiel, Foren und Chats, Webmail, Online-Shopping, Soziale Netzwerke, Anonyem Proxy-Server, Bezahlsysteme, Gelegenheitsspiele. Dank verbesserter Statistik-Methoden könne Kaspersky nun sagen, welche Kategorien bei den Kindern und Jugendlichen am beliebtesten sind. Im weltweiten vergleich rangieren Soziale Nertzwerke mit 31,3 Prozent ganz oben auf der Skala. Gefolgt werden sie von Pornographie mit 16,8 Prozent. Als letzter Block im zweistelligen Bereich kommt Online-Shopping (16,7 Prozent) dicht hinter den Pornos. Am unbeliebtesten sind Proxy-Server mit 0,8 Prozent vor Drogen mit 0,9 Prozent.

Hier geht es zur Studie von Kaspersky

Zwischen den einzelnen Ländern gibt es aber gewaltige Unterschiede. So scheinen russische Kinder und Jugendliche Soziale Netzwerke sehr viel wichtiger zu finden - 59,6 Prozent entfallen auf diese Kategorie in Russland. Danach folgt Online-Shopping mit 9,1 Prozent und erst auf Platz 3 landen Pornos mit 8,8 Prozent. In Deutschland sieht die Sache anders aus: Hier nehmen Pornos mit 25,7 Prozent den ersten Platz ein, gefolgt von Online-Shopping mit 20,7 Prozent, gefolgt von Sozialen Netzwerken mit 18,3 Prozent.

Finden Sie Kinderschutz, der bestimmte Seiten im Internet sperrt, gut und richtig? Oder kann das nicht die einzige Maßnahme sein? Verraten Sie uns Ihre Meinung!

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