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Deutsche Börse steigt ins Cloud-Geschäft ein

03.07.2013 | 09:12 Uhr |

Die Deutsche Börse wird Anfang 2014 einen Anbieter-übergreifenden Marktplatz für Cloud-Storage- und Infrastruktur-Ressourcen starten. Dazu hat das Unternehmen mit der Berliner Zimory GmbH ein Joint Venture gegründet.

Die Deutsche Börse wird Anfang 2014 einen Anbieter-übergreifenden Marktplatz für Cloud-Storage- und Infrastruktur-Ressourcen starten. Dazu hat das Unternehmen mit der Berliner Zimory GmbH im Mai 2013 ein Joint Venture, die " Deutsche Börse Cloud Exchange AG " gegründet. Zimory entwickelt Cloud Management und stellt im Rahmen des Joint Ventures sicher, dass die an den Marktplatz angeschlossenen Nutzer problemlos auf die verschiedenen, gekauften Cloud-Kapazitäten zugreifen können.

Adressieren will das Joint Venture vor allem Unternehmen, den öffentlichen Sektor aber auch Organisationen wie Forschungseinrichtungen, die zusätzlichen Speicher- und Rechenbedarf decken müssen oder aber Überkapazitäten haben und diese anbieten wollen.

"Die Deutsche Börse mit ihrer großen Expertise im Betreiben von Märkten macht erstmalig möglich, dass IT Kapazitäten wie Wertpapiere, Energie und Rohstoffe standardisiert und vollelektronisch gehandelt werden können", sagte Michael Osterloh, Mitglied der Geschäftsführung der Deutsche Börse Cloud Exchange.

Als internationaler, anbieterneutraler Marktplatz dieser Art wird die Deutsche Börse Cloud Exchange Standards hinsichtlich des Produktangebots, des Zulassungsverfahrens, des Anbieterwechsels sowie für Garantie und Gewährleistung der gekauften Kapazitäten festlegen und überwachen. Kunden können den Anbieter der Kapazitäten frei wählen. Ebenso können sie wählen, welcher Rechtsraum für die ausgelagerten Daten gelten soll. Das Produktangebot wird zum Start ausgelagerte Speicherplatzkapazitäten und ausgelagerte Rechenleistungen umfassen.

Die Spezifikation der Produktstandards und deren technische Bereitstellung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit potentiellen Teilnehmern des Marktplatzes und dessen Umfelds.

Hierzu gehören sowohl Vertreter aus dem klassischen IT-Umfeld als auch nationale und internationale mittelständische Unternehmen sowie Großkonzerne aus den unterschiedlichsten Industrien, z.B. CloudSigma, Devoteam, Equinix, Host Europe, Leibniz-Rechenzentrum, Profi AG, T-Systems und TÜV-Rheinland.

"Der Cloud-Marktplatz der Deutschen Börse bietet Unternehmen eine weitere Möglichkeit, hochsichere und erprobte Cloud-Services von T-Systems zu beziehen. Aufgrund des hohen Standardisierungsgrads geht das über die Börse sehr schnell, effizient und zu tagesaktuellen Preisen", sagte Frank Strecker, verantwortlich für das Cloud-Geschäft von T-Systems. ( ChannelPartner /mje)

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