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Deutsche speichern Musik ohne Ende

Die Deutschen Phonoverbände gaben eine Studie in Auftrag, die unter anderem beleuchten sollte, wie und wo die Deutschen MP3s speichern.

Wie die Deutschen Phonoverbände mitteilen, sammeln die Deutschen immer mehr Musik auf PCs und MP3-Playern. So waren auf Rechnern, MP3-Playern und MP3-Handys in Deutschland 2007 rund 16,6 Milliarden Musikdateien gespeichert. Im Vorjahr waren es noch 8,8 Milliarden. Das geht aus der Brennerstudie 2007 hervor, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Deutschen Phonoverbände erstellt hat. Der Anteil der Deutschen über 10 Jahre, die Musik auf PCs speichern, stieg im Vergleich zu 2005 von 31 auf 37 Prozent. Jede der 23,5 Millionen Personen hatte durchschnittlich 614 Titel auf dem PC gespeichert, was rund 14,44 Milliarden Musikstücke ergibt. Hinzu kommen weitere zwei Milliarden Musikdateien auf MP3-Playern und 128 Millionen auf MP3-Handys.

„Weil eine Festplatte immer das gleich wiegt - egal ob 100, 1.000 oder 10.000 Musikdateien darauf gespeichert sind - geht schleichend das Gefühl für den Wert von Musik verloren", sagte Michael Haentjes, Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände, anlässlich des Tages des geistigen Eigentums. „Die fortschreitende Digitalisierung kreativer Inhalte wie Musik, Filme oder Bücher erfordert dringend eine Neubewertung des Urheberrechts.", so Haentjes weiter.
Auszüge aus der Brennerstudie 2006 stehen unter ifpi.de im Bereich Wirtschaft zum Download bereit.

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