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Deutsche brennen immer mehr CDs und DVDs

14.03.2007 | 16:14 Uhr |

Laut dem IFPI erfreuten sich selbstgebrannte Medien in den vergangenen Jahren stetig steigender Beliebtheit.

Laut dem Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft (IFPI) hat sich die Zahl der Anwender, die Datenträger brennen, zwischen 1999 und 2006 fast vervierfacht – von 7,9 Millionen auf 31,4 Millionen. Statistisch betrachtet hat damit fast jeder zweite Bundesbürger im Alter ab zehn Jahren regelmäßig eine CD oder DVD mit Multimedia-Inhalten oder Daten gebrannt.

Am beliebtesten ist dabei nach wie vor Musik: Rund 70 Prozent aller Anwender, die CDs oder DVDs selbst brennen, kopieren Audiofiles auf die Datenträger. Private Videos und Fotos folgen auf dem zweiten Rang der Beliebtheitsskala vor reinen Datenscheiben. Allein 2006 wurden laut der Studie rund 766 Millionen Datenträger von Privatpersonen gebrannt. Dabei stieg der Anteil der DVDs von 29 auf 36 Prozent. Die Studie wurde von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der IFPI durchgeführt. Sie lässt allerdings unberücksichtigt, ob die gebrannten Daten aus legalen oder illegalen Quellen stammen.

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