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Deutsche Telekom: Infineon-Chef will nicht Sommer-Nachfolger werden

21.10.2002 | 15:30 Uhr |

Die muntere Suche nach einem neuen Chef für die Deutsche Telekom geht weiter. Am Wochenende meldeten Nachrichtenagenturen, dass die Deutsche Telekom Verhandlungen mit Infineon-Chef Ulrich Schumacher führe. Konkret hieß es: der derzeitige Interimschef Helmuth Sihler und der Aufsichtsratschef Hans-Dietrich Winkhaus, würden schon seit Wochen intensive Verhandlungen führen. Doch dieser winkte nun ab.

Die muntere Suche nach einem neuen Chef für die Deutsche Telekom geht weiter. Am Wochenende meldeten Nachrichtenagenturen, dass die Deutsche Telekom Verhandlungen mit Infineon-Chef Ulrich Schumacher führe. Konkret hieß es: der derzeitige Interimschef Helmuth Sihler und der Aufsichtsratschef Hans-Dietrich Winkhaus, würden schon seit Wochen intensive Verhandlungen führen.

Am Montag äußerte sich Schumacher zu den Gerüchten: Er will definitiv bei Infineon bleiben. In den schweren Zeiten für die Halbleiter-Branche wolle er weiterhin seine ganze Kraft in den Dienst seines Unternehmen stellen, betonte Schumacher am Montag in Dresden.

Unterdessen wächst die Kritik an der schleppenden Kandidatensuche, die von ständigen Spekulationen und Dementis begleitet wird. Sihler betonte intern, dass mit keinem der in der Öffentlichkeit genannten Kandidaten jemals gesprochen worden sei.

Namen wie Ex-VW-Chef Ferdinand Piech, Post-Chef Klaus Zumwinkel, Ex-Bertelsmann-Lenker Thomas Middelhoff oder Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel seien somit völlig aus der Luft gegriffen. Tatsächlich jedoch können einige Manager sogar schriftliche Gesprächseinladungen von Aufsichtsrats-Chef Winkhaus vorweisen.

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