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Deutsche Systemhäuser im Aufwind

Die Computer-Dienstleister und Systemhäuser in Deutschland wachsen und gedeihen. Die 25 größten Systemhäuser haben im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Mark umgesetzt - 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Die Computer-Dienstleister und Systemhäuser in Deutschland wachsen und gedeihen. Einer Studie im Auftrag der PC-WELT-Schwesterpublikation ComputerPartner zufolge haben die 25 größten Systemhäuser im vergangenen Jahr 9,7 Milliarden Mark umgesetzt. Das seien 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Die süddeutschen Unternehmen haben dabei die Nase vorn: Den größten Umsatz - 2,7 Milliarden Mark - erzielte GE Compunet Computer (München). Die neue Nummer Zwei ist die Firma M+S Elektronik aus Niedernberg, die die Milliardenschwelle mit 984 Millionen Mark knapp verfehlte. Auf Platz Drei folgt Debis Systemhaus (Feldkirchen) mit 970 Millionen Mark. Die Geschäftsentwicklung war im vergangenen Jahr vor allem von Übernahmen geprägt. Im Jahresdurchschnitt beschäftigten die Unternehmen zusammen 18.000 Mitarbeiter - rund 15 Prozent mehr als 1998.

Die Branche ist nach wie vor optimistisch: 70 Prozent der Firmen erwarten ein Wachstum von mehr als zehn Prozent in den kommenden drei bis fünf Jahren.

Die Systemhäuser beschäftigen sich neben dem Verkauf von Computern und Software etwa mit der Projektierung von Netzwerken, beraten die Unternehmen, kümmern sich um die Installation oder betreuen im Auftrag der Computerhersteller die Geräte vor Ort. (PC-WELT, 23.07.2000, dpa/ sp)

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