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Deutsche Bank 24 ohne Sicherheitszertifikat

14.07.2000 | 15:07 Uhr |

Sicherheitszertifikate dienen im Allgemeinen dazu, das Sicherheitsbedürfnis der Online-Kunden zu befriedigen. Ähnlich wie ein Personalausweis soll ein Zertifikat sicherstellen, dass die Kommunikation wirklich mit demjenigen statt findet, für den sich die Site ausgibt. Umso erschreckender, wenn beim Aufruf der Online-Banking-Seiten einer Bank eben dieses Zertifikat Probleme macht - so geschehen bei der Deutschen Bank 24 am Donnerstag.

Sicherheitszertifikate dienen im Allgemeinen dazu, das Sicherheitsbedürfnis der Online-Kunden zu befriedigen. Ähnlich wie ein Personalausweis soll ein Zertifikat sicherstellen, dass die Kommunikation wirklich mit demjenigen statt findet, für den sich die Site ausgibt. Umso erschreckender, wenn beim Aufruf der Online-Banking-Seiten einer Bank eben dieses Zertifikat Probleme macht - so geschehen bei der Deutschen Bank 24 am Donnerstag.

Fast den ganzen Tag lang wurden die Online-Kunden der Deutschen Bank 24 mit einer Fehlermeldung über ein ungültiges Zertifikat begrüßt, wenn sie versuchten, sich auf die Online-Banking-Seite einzuloggen. Da das Sicherheitszertifikat das Online-Banking selber nicht beeinflusst, war es trotz des abgelaufenen Zertifikats möglich, seinen Bankgeschäften nach zu gehen. Jedoch hatte hierbei sicherlich der eine oder andere Anwender ein ungutes Gefühl.

Das Know-How sollte die Deutsche Bank 24 - eine Fusion aus Bank 24 und dem Privatkundensektor der Deutschen Bank - noch aus früheren Tagen haben, war die Bank 24 im Jahre 1995 doch eine der ersten Direkt-Banken ohne Filialnetz, aber mit Online-Banking. Umso überraschender, wenn diese Bank nun vergisst, ihre "Ausweise" rechtzeitig zu verlängern und so die Kunden unnötig beunruhigt. Auch im realen Leben zeigt man nicht gern einen abgelaufenen Ausweis vor...(PC-WELT, 14.07.2000, am/ sw)

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