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Die derzeit beliebteste Linux-Distribution heißt...

11.09.2007 | 15:02 Uhr |

Dell bietet bereits Notebooks mit vorinstalliertem Linux an, Lenovo will bald nachziehen. Deshalb wollte ein auf Lenovo spezialisierter Marktanalyst in einer Online-Umfrage wissen, welche Linux-Distribution Lenovo denn auf Thinkpad-Notebooks vorinstallieren sollte. Das Ergebnis zeigt: Derzeit ist vor allem eine bestimmte Linux-Distribution "in", alle anderen folgen unter ferner liefen.

Viele Pinguine bevölkern das Linux-Land, doch welcher Pinguin ist der beliebteste? Anders ausgedrückt: Welche Linux-Distribution soll Lenovo auf Thinkpad-Notebooks vorinstallieren? Das fragte Analyst Matt Kohut in seinem Weblog. Das Ergebnis lässt an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig (bis Redaktionsschluss wurde 32.256 Mal abgestimmt).

Klarer Favorit der Umfrage-Teilnehmer ist Ubuntu , bei Redaktionsschluss votierten 47 Prozent der Teilnehmer für die Linux-Distribution aus Südafrika. Das dürfte angesichts des derzeitigen Ubuntu-Hypes kaum jemanden überraschen.

Schon eher überraschend ist dagegen die zweitplatzierte Linux-Distribution, nämlich Debian. Immerhin elf Prozent stimmten für den Klassiker unter den Linux-Distribution, auf dem übrigens auch Ubuntu basiert.

Das in Deutschland noch immer vergleichsweise populäre Suse konnte dagegen abgeschlagen nur drei Prozent der Stimmen auch sich vereinen - nur geringfügig mehr Stimmen als das französische Mandriva . Sogar Fedora zog mit fünf Prozent an Suse noch vorbei.

Fairerweise muss man allerdings darauf hinweisen, dass Opensuse noch einmal separat zur Abstimmung stand und dabei noch einmal knapp zwei Prozent Stimmen bekam. Allerdings gilt diese Doppelvertretung durch Business- und Endkundenprodukt nicht nur für Suse und Opensuse, sondern auch für das Gespann Red Hat und Fedora. So bekam Red Hat (gemeint ist hier wohl Red Hat Enterprise Linux) noch einmal ein Prozent der Stimmen. Der Exot FreeBSD kam auf immerhin zwei Prozent der Stimmen.

Der Umfragebogen ist in sich nicht ganz schlüssig, Fedora taucht beispielsweise doppelt auf, doch der Trend ist eindeutig: Ubuntu schlägt an Beliebtheit alle anderen Distributionen, wer aber nicht mit Ubuntu arbeiten will, entscheidet sich oft für Debian.

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