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Deutliche Preisunterschiede bei Musik-Downloads

20.09.2007 | 16:04 Uhr |

Die nordrhein-westfälische Verbraucherzentrale hat in einer Studie bis zu 30 Prozent Preisunterschied zwischen Musik-Download-Portalen festgestellt.

Der Kauf von Musiktiteln über das Internet wird immer beliebter: Allein im ersten Halbjahr 2007 wurden rund 17,1 Millionen Songs verkauft. Wenig Einigkeit herrscht allerdings bei den Preisen für einzelne Musikstücke. Wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in einer aktuellen Studie nachweist, existieren teilweise Preisunterschiede von bis zu 30 Prozent zwischen den Anbietern. So sind je nach gewähltem Portal für einen Musiktitel aus den aktuellen Charts zwischen 95 Cent und 1,29 Euro zu entrichten.

Am teuersten sind die Portale Musicload.de, das AOL-Angebot „Musicdownloads“, Sony mit Connect-Europe sowie Musik.Web.de. Im Mittelfeld rangieren das Weltbild-Angebot sowie Music.MSN.de. Mit 99 Cent für einen Top-Titel waren der Saturn-Online-Dienst und Apples iTunes vergleichsweise günstig. Am besten schnitt One4music mit einem Preis von 95 Cent ab. Allerdings sollten bei derartigen Vergleichen auch die Rahmenbedingungen beachtet werden: So bietet Weltbild die Musikdateien mit 192 kbps an, während immer noch eine Bitrate von 128 kbps gängig ist. Auch die DRM-Maßnahmen sind unterschiedlich: Die Spanne reicht von fünfmaligem Brennen auf CD über zehnmaliges Kopieren und 25 mal brennen bis hin zur völlig unbegrenzten Nutzung.

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