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Desktop-Suchmaschinen im Visier von Viren?

16.12.2004 | 09:52 Uhr |

Viele Schadprogramme sind darauf ausgelegt, persönliche Informationen von Anwendern aufzuspüren, die auf dem PC gespeichert sind. Desktop-Suchmaschinen könnten die Arbeit der Angreifer erleichtern. Sicherheitsexperten warnen bereits davor.

Sicherheitsexperten warnen davor, dass Viren oder Würmer künftig versuchen könnten, von Desktop-Suchmaschinen indizierte Informationen auszunutzen. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

"Jede Software, die Daten auf einem PC erfassen und kategorisieren kann, wird über kurz oder lang ins Fadenkreuz von Viren und Trojanern geraten", ist sich Foad Fadaghi, Senior Industry Analyst bei Frost & Sullivan Australien, sicher.

Die meisten Schadprogramme sind darauf ausgelegt, Mail-Adressen oder persönliche Informationen von Anwendern aufzuspüren, die auf dem PC gespeichert sind. Die lokalen Suchmaschinen könnten die Arbeit der Angreifer erleichtern, da sie vorhandene Speichermedien ohnehin durchforsten und einen Index anlegen. Es sei nur nahe liegend, wenn Virenschreiber nach einem Weg suchten, um sich diese Informationen zu Nutze zu machen.

Unternehmen sollten sich daher genau überlegen, ob sie Desktop-Suchmaschinen einsetzen. Und sie sollten auf jeden Fall darauf achten, dass lokale PCs mit Firewalls und Antiviren-Tools ausreichend vor elektronischen Schädlingen geschützt sind.

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