2215165

Desktop-Grafikleistung für Notebooks: Nvidias Mobil-GPUs GTX 1060, 1070 & 1080

16.08.2016 | 17:21 Uhr |

Laut Nvidia sollen die mobilen Grafikprozessoren Geforce GTX 1060, 1070 und 1080 genauso schnell wie die Desktop-Varianten sein.

Bisher hat Nvidia seine mobilen Grafikprozessoren immer mit einem M am Ende gekennzeichnet, etwas Geforce GTX 980M. Nun heißen die Notebook-GPUs auf Basis der Pascal-Architektur genauso wie ihre Desktop-Pendants Geforce GTX 1060, Geforce GTX 1070 und Geforce GTX 1080. Der Grund dafür: Laut Nvidia bieten die mobilen Chips nahezu die identische Grafikleistung.

Auf dem Papier sind die mobilen Grafikprozessoren auf Augenhöhe mit den Desktop-Varianten: Mit 2560 Shader-Einheiten, einem Boost-Takt von 1733 MHz. Die 1250 MHz schnellen 8 GB GDDR5X-Speicher sind über ein 256 Bit breites Interface an den Grafikprozessor angebunden. Damit entspricht die Spezifikationen des mobilen 1080er-Chips 1:1 der Desktop-Variante der Founders Edition.

Das HP Omen Griffin SuperPower kommt mit der Grafikleistung der neuen Mobil-GPUs von Nvidia.
Vergrößern Das HP Omen Griffin SuperPower kommt mit der Grafikleistung der neuen Mobil-GPUs von Nvidia.
© Nvidia

Dem mobilen Geforce GTX 1070 spendiert Nvidia mit 2048 Shader-Einheiten sogar 128 Units zusätzlich, reduziert im Gegenzug allerdings den Boost-Takt von 1683 MHz (Desktop-Variante) leicht auf 1645 MHz. Identisch sind wiederum die 1000 MHz schnellen 8 GB GDDR5X-Speicher via eines 256 Bit breiten Interfaces. Unterm Strich soll auch hier die Grafikleistung von mobiler und Desktop-Variante (Founders Edition) vergleichbar sein.

Auf 1280 Shader-Einheiten darf der mobile Geforce GTX 1060 zugreifen - genauso viele hat auch die Desktop-Variante. Den Boost-Takt hat Nvidia beim mobilen 1060er leicht gesenkt auf 1670 MHz (Desktop: 1708). Die 1000 MHz schnellen 6 GB GDDR5-SDRAM (192 Bit breites Interface) sind wiederum identisch zur Desktop-Version.

Setzt auf die mobilen Pascal-GPUs: MSI GS63
Vergrößern Setzt auf die mobilen Pascal-GPUs: MSI GS63
© Nvidia

Nvidia überlässt es den Notebook-Herstellern, welche GPU- und Speichertaktrate sie ihren Modellen zumuten wollen – die oben erwähnten Frequenzen sind das Minimum, mit dem die Grafikprozessoren in den Laptops betrieben werden müssen. Wie die Desktop-Varianten können auch die mobilen Versionen den vollen Funktionsumfang der Pascal-Architektur nutzen.

Die mobilen Chips bietet Nvidia entweder als austauschbares MXM-Modul oder fest verlötet an. Die genaue Leistungsaufnahme der mobilen Varianten verrät Nvidia nur für die Geforce 1080: 180 Watt. Bei den beiden anderen Chips zieht Nvidia einen Vergleich zur Vorgängergeneration. Danach soll die Thermal Design Power (TDP) wie folgt ausfallen: Die TDP der Geforce GTX 1070 entspricht der Geforce GTX 980M, die der Geforce GTX 1060 der Geforce GTX 970M.

Das Razor Blade 14 vertraut den mobilen Nvidia-Grafikprozessoren
Vergrößern Das Razor Blade 14 vertraut den mobilen Nvidia-Grafikprozessoren
© Nvidia

Nach Angaben von Nvidia sind Notebooks mit den mobilen Pascal-Grafikprozessoren ab sofort von Acer, Asus, Gigabyte, Lenovo, Mifcom, MSI, Razer und Schenker erhältlich.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2215165