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Der Siegeszug von DVB-T

Die TV-Plattform preist den Erfolg des „Überallfernsehens“ an und beruft sich dabei auf die Zahlen einer GfK-Untersuchung.

Laut den Untersuchungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Deutschen TV-Plattform ist das digitale Antennenfernsehen rund 5 Jahre nach dem Beginn der Umstellung immer noch auf Erfolgskurs. Glaubt man den Zahlen, steigen die Verkaufszahlen für Empfangsgeräte weiter steil an. Im vergangenen Jahr wurden beinahe 3 Millionen Geräte verkauft, dieses Jahr sollen nach der aktuellen Prognose mehr als 6 Millionen umgesetzt werden. Damit wurden seit der Umstellung in Berlin im November 2002 mehr als 7,8 Mio. DVB-T-Receiver verkauft. Ende 2008 soll die Zahl knapp 16 Millionen betragen. Set-Top-Boxen machen mit 3 Mio. Geräten den größten Anteil aus.

Inzwischen haben jedoch die Flachbildfernseher mit eingebautem DVB-T-Empfangsteil die Nase vorn: Sie wurden 2007 deutlich mehr als 1 Mio. Mal verkauft, während von den entsprechenden Set-Top-Boxen nur knapp über 900.000 Geräte über den Ladentisch gingen. Dieser Abstand soll sich im laufenden Jahr erheblich vergrößern, da bei den Flachbildgeräten eine Verdreifachung vorhergesagt wird, die Zahlen der Set-Top-Boxen jedoch rückläufig sind. Insgesamt stehen heute bereits 1,8 Mio. Flachbildfernseher mit eingebautem DVB-T-Tuner in deutschen Haushalten.
Darüber hinaus existieren noch rund 2,2 Mio. DVB-T-Geräte für den mobilen Einsatz, wie z.B. portable DVD-Spieler, Rechner, USB-Sticks sowie Multimedia-Anlagen fürs Auto. Fest in Fahrzeuge eingebaute Geräte, die beim Neukauf als Sonderausstattung geordert werden, sind hierbei noch nicht berücksichtigt.

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