Das Angebot: Gratis einen Web-Service testen, von Club-Vorteilen profitieren, DVDs ausleihen oder Bücher erhalten, kurzum: Vorteile nutzen, die nicht jeder hat. Da sagt man gerne mal ja, denn testen kostet ja nichts.
Das steckt dahinter: Kostet es doch, wenn der Kunde nicht rechtzeitig kündigt oder nicht beweisen kann, dass er gekündigt hat. Genau genommen ist der Trick mit der kurzfristig kostenlosen Clubmitgliedschaft lediglich blankes Kalkül. Denn den Firmen ist bewusst, dass viele Anwender vergessen werden, zu kündigen oder aus Bequemlichkeit dabei bleiben.
Gerade ein großer deutscher Mail-Provider war deswegen in der Vergangenheit häufiger in die Kritik geraten. Zumindest hier steht inzwischen gut lesbar dabei, worauf sich der Kunde einlässt und bis wann er wie kündigen muss. Hier kann man gerade versierteren Internet-Nutzern nur raten, genau zu lesen und sich gegebenenfalls auch die AGB auszudrucken.
Wenn Sie schließlich kündigen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie beweisen können, dass die Kündigung nicht nur erfolgt ist, sondern auch rechtzeitig ausgesprochen wurde. Denn gerade hier kommt es, wie sich in zahlreichen Verbraucherforen nachlesen lässt, immer wieder zu Streitigkeiten.
Anders als bei vielen anderen der hier genannten Tricks spielen hier auch große und bekannte Unternehmen eine große Rolle.
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