Das Angebot: Meist kommen die Angebote per Mail, angesichts des aktuellen Arbeitsmarkts zunehmend auch per Kleinanzeige mit einem Internet-Link: Gesucht werden deutsche Mitarbeiter für eine ausländische Firma, die beispielsweise ein Konto unterhalten sollen, einige Zahlungen weiterleiten sollen oder ähnliches. Das Ganze könne problemlos von zu Hause aus erledigt werden, oft auch als Nebenjob. Klingt nach einer einfachen Arbeit ohne Risiko.
Das steckt dahinter: Der Schuss wird in vielen Fällen nach hinten losgehen. Denn oftmals erhalten Sie tatsächlich auf ein von Ihnen eingerichtetes Konto die erwarteten Zahlungen. Nachdem Sie diese weitergeleitet haben - meist abzüglich einer vermeintlich großzügigen Beteiligung für Ihre Arbeit, bekommen Sie Post von der Polizei oder Staatsanwaltschaft. Das auf Sie angemeldete Konto wurde für Geschäfte verwendet, bei denen der Käufer betrogen wurde. Sie müssen den Geprellten möglicherweise deren Schaden ersetzen, in jedem Fall haben Sie Ärger.
Manchmal sind solche "unmoralischen Angebote" auch einfach ein Mittel zur Geldwäsche. Dann machen Sie sich möglicherweise sogar der Beihilfe schuldig.
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