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Der Merkel-Rechner: So teuer wird 2007

19.12.2006 | 10:05 Uhr |

Mit dem "Merkel-Rechner" kann jeder seine Steuer- und Abgabenbelastung in 2007 überprüfen.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat den "Merkel-Rechner", ein Onlinetool zum Berechnen der individuellen Steuer- und Abgabenbelastung für 2007, online gestellt.

Unter www.insm.de kann man für sein Einkommen und für seine individuellen biographischen Daten ausrechnen, ob beispielsweise durch Mehrwertsteuer-Erhöhung und Senkung des Beitragssatzes für die Arbeitslosenversicherung unter dem Strich mehr oder weniger im Portemonnaie ist.

"2007 ändern sich mindestens zehn Stellschrauben mit direktenAuswirkungen für die privaten Haushalte. Mit dem Merkelrechner wollen wir den Steuerzahlern eine Möglichkeit geben, auszurechnen, was an Be- oder Entlastungen 2007 in etwa auf sie zukommt", sagt Max. A. Höfer, Geschäftsführer der INSM.

Der vom Freiburger Forschungszentrum für Generationenverträge des Ökonomen Bernd Raffelhüschen entwickelte Rechner bezieht die wichtigsten Änderungen mit finanziellen Auswirkungen für private Haushalte, die in der Regierungszeit der Großen Koalition zustande kamen, ein. Dazu zählen:
- Anstieg von Mehrwert- und Versicherungssteuer sowie Halbierung des Sparerfreibetrags auf Kapitalerträge.
- Wegfall von Pendlerpauschale für Arbeitswege bis 20 Kilometer und Wegfall der Eigenheimzulage.
- Anstieg und Absenkung der Beiträge für die Gesetzliche Renten-, die Gesetzliche Kranken- und die Gesetzliche Arbeitslosenversicherung.
- Einführung des Elterngeldes.

"Das ist eine Art Gemischtwarenladen aus steigenden und sinkenden Belastungen", so der Freiburger Professor Bernd Raffelhüschen. "Unterm Strich aber werden die meisten draufzahlen müssen."

Zusätzlich vergleicht der Rechner die Gesamtbelastungen aus Steuern und Beiträgen abzüglich staatlicher Transfers unter der Großen Koalition im Jahr 2007 mit dem Jahr 2005 (Regierung Schröder) sowie dem Jahr 1966 (Regierung Ludwig Erhard). (mf)

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